Bildertag #24

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Die Fotos auf meinem Blog sind vielleicht nicht gerade von vorzüglichster Qualität, aber trotzdem geht für mich nichts über ein Foto, das mit einer Kamera geschossen wurde. Da können meiner Meinung nach iphone Fotos einfach immer noch nicht mithalten. Darum schleppe ich das Ding auch immer mit mir rum. Vor etwa 5 Jahren kaufte ich meine Nikon Spiegelreflexkamera und hatte seither immer die gleiche. Im Abstand von etwa je einem Jahr kaufte ich mir zwei Objektive dazu. That's it. Vielleicht würde es sich gemäss einem Fotoexperten vielleicht lohnen, dies oder das Update zu machen. Aber um so kleine Augenblicke meines Alltags festzuhalten, reicht sie mir aus. Die Fotos ordne ich danach nebst anderen in ein Fotoalbum ein. Solche Fotos hätte ich immer gerne von meinen Eltern gesehen. Wie sie so gelebt haben, wie es aussah, wie ihre Umgebung aussah und einfach "wie es so war". Eine andere Sichtweise neben den gestellten Familienfotos, auf denen alle lachen. Obwohl die auch sehr schön sind!:)
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1. Wir haben uns diese Woche mit einigen tollen Konzerttickets eingedeckt. Das Highlight für mich ist natürlich Conor Oberst, aber erstmal gehts zu Lianne La Havas. Sie hat uns im Sommer vor einem Jahr in Luzern so verzaubert, dass es keine Frage war, dass wir wieder dabei sein werden. 2. Fake 3. Kürbishofe-Ausbeute 4. F*** Nespresso!;) 5. Nach langem Hin und Her haben wir uns diese Woche für ein neues Bett entschieden. Mit dessen Einzug wird auch gleich nochmal die Wohnungseinrichtung auf den Kopf gestellt. 6. Geburtstagsüberreste 7. Ein wunderschönes Mitbringsel von meiner Freundin (Hallo Sabe!:D) aus Vietnam, das mich jeden Tag erfreut. 8. Ein Projekt über das ich schon so lange hier berichten möchte, aber es ist einfach noch zu früh...:( 9. Noch ein Geburtstagsüberbleibsel. Zwar nicht jahreszeitenadäquat, aber DIY. 10. Pizza/Netflix-Night. Meist sonntags!
Bis bald!
♡Stefanie

DIY: Stoffkürbisse

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Im Sommer durfte ich mit einer Bastelanleitung und Material von Makerist bereits ein Projekt machen. Für den Herbst haben wir uns wieder zusammengetan und ich habe aus einigen der tollen Stoffe, die es bei Makerist gibt, Kürbisse aus Stoff als herbstliche Dekoration für zu Hause gebastelt. Vor der Verarbeitung bedruckte ich die Stoffe mithilfe der lustigen Moosgummi-Stempel, die es ebenfalls bei Makerist gibt. 

Für die Kürbisse braucht man einiges an Material, aber am Ende sind sie ziemlich einfach zu machen.
  • Verschiedene Stoffe: orange, gelb, weiss, blau, geblümt (Ich hatte zu Hause noch gelben und orangen Cordstoff, darum ist das auf den Bildern nicht der gleiche wie im Link.)
  •  Stempel: Alphabet, Muster, Katze, Monster   
  • Stofffarbe und Pinsel
  • Nähfaden und Nadel oder Nähmaschine
  • Robuster Faden, z.B. Sternchenfaden und grössere Nähnadel
  • Füllwatte
  • Küchenschnur
  • Filz
  • Draht (optional)
  • Heissklebepistole
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Zuerst wird der Stoff zugeschnitten. Für eine schöne Form der Kürbisse sollte das ausgeschnittene Rechteck doppelt so lang wie hoch sein. Ich habe mir verschiedene Grössen zugeschnitten, so dass jeder Kürbis unteschiedlich gross wird. Da kann man ganz beliebig wählen. Der Stoff für den grössten Kürbis hat bei mir eine Grösse von 80x40. 
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Als nächstes habe ich den Stoff bedruckt und danach trocknen gelassen. Am besten klappte das Drucken, wenn ich einen grosszügige Schicht Stofffarbe mit dem Pinsel auf den Stempel strich und ihn danach vorsichtig auf den Stoff legte und regelmässig andrückte.
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Dann wird das Stoffrechteck einmal gefaltet und die offene, kurze Seite zusammen genäht. Das kann man auch von Hand machen.
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Nun kommt der Sternchenfaden ins Spiel. Damit näht man von Hand eine ganz grobe Naht entlang des unteren Randes. Am besten geht es, wenn man am Ende beide Fadenenden beieinander hat.
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Denn an den Enden kann man dann ziehen und so den Stoff schön zusammenkräuseln, verknoten, ein paar Mal um das Ende wickeln und nochmal gut verknoten.
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Den Stoff umdrehen und genau die gleiche Naht auf der oberen Kante wiederholen. Dann mit Füllwatte ausfüllen. Es ist gut, wenn man möglichst viel Watte einfüllt. Gerade so, dass man die Öffnung noch gut schliessen kann. Aber je mehr Watte drin ist, umso straffer wird der Kürbis am Ende.
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Jetzt kann man auch diese Öffnung schliessen, indem man den Faden zusammenzieht. Um die Öffnung richtig fest zu schliessen, kann man nach dem Verknüpfen noch ein paar Mal mit einer Nadel den Faden hin und her vernähen. Das muss nicht besonders sauber gemacht werden, da man das am Ende nicht sehen wird.
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Zum Schluss kommt der schönste Teil: Mit der Küchenschnur teilt man den Kürbis in acht Segmente. Ich habe die Schnur wie bei einem Päckchen um den Kürbis gewickelt und nach jeder Runde fest verknotet. Hier sei gesagt, dass man den Faden wirklich sehr fest anziehen kann. So fest wie es geht und am besten jemanden zur Hilfe ziehen, der einem den Finger auf den Knoten legen kann. Je enger man den Faden zieht, desto schöner werden die Segmente. Man kann sie nach dem Schnüren noch gut zurecht zupfen.
Es gibt auch die Methode, dass man den Faden mit einer sehr langen Nadel immer wieder durch die Mitte zieht. Aber leider hatte ich keine so lange Nadel zur Hand und zweites klappt das bei ganz grossen Kürbissen auch mit einer sehr langen Nadel nicht mehr gut.
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Wenn man möchte, kann man noch aus Filz einen Stiel basteln. Dazu ein Stück Draht in den Filz einwickeln, mit Heisskleber festkleben und nochmals mit einem grosszügigen Klecks Heisskleber in die Mitte des Kürbisses kleben. Bei meinem lustigen Monsterprint habe ich den Stiel am falschen Ende angeklebt... Dummkopf!
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Am gelungensten finde ich den grossen, weissen Kürbis mit dem Katzenprint, denn bei den kleineren läuft man Gefahr, dass man die Prints nicht mehr so gut erkennen kann.
Die Kürbisse gefallen mir bei uns zu Hause am besten als Tischdeko. Aber sie sehen auch vor der Haustür niedlich aus. :)
♡Stefanie

Kürbishof

Das erste, worauf ich mich jeden Herbst freue, sind die Kürbisse. In unserer Nähe gibt es einen Kürbishof, der jedes Jahr eine riesige Kürbisausstellung mit endlos vielen verschiedenen Kürbissorten aus aller Welt veranstaltet. Vor zwei Jahren war ich schon mal da und dieses Jahr nahm ich meine Mama mit. Die Kürbisse sind ganz liebevoll auf Strohballen angeordnet und zu jeder Sorte steht auf einem Schildchen, wie sie heisst und wofür man sie am besten verwenden kann. Wir waren hin und weg und haben ein Foto nach dem anderen geschossen. Diese Farben sind wirklich etwas!
Im Moment allerdings dominieren eher dunkle, graue und regnerische Tage meinen Alltag; in jeder Hinsicht. Deshalb wirkt so eine Dosis Orange immer sehr positiv aufs Gemüt. Und auch die Tatsache, dass bald das neue Album von Conor Oberst erscheint. Es ist jedes Mal wie reine Magie. Ich setze mich mit einer Tasse Kaffee auf die Couch und lasse den ersten neuen Song auf mich wirken. Ich höre genau auf die Texte und versuche mir daraus einen Reim zu machen. Und schon ist es, wie wenn die Welt um mich herum nicht mehr existiert. Eine Freundin hatte vor einigen Jahren eine sehr schwere Zeit und die Lieder von Conor Oberst haben ihr sehr viel Halt gegeben. Darum und aus einer Million anderer Gründe bin ich froh, dass es ihn gibt und dass er mit seinen Texten und Melodien so viel in einem Menschen bewirken kann. 
Hier die Fotos und das Lied, falls es jemandem da draussen vielleicht gerade gut tut.:)

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♡Stefanie

Toscana

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 Wir sind seit Kurzem zurück aus unserem kurzen Urlaub in Italien. Wir verbrachten fünf Nächte in der Toscana. Genauer gesagt etwas ausserhalb von San Vincenzo. Im Sommer ist dieses Städtchen ein sehr beliebter Badeort, doch jetzt im Herbst, wenn der grosse Touristenansturm weg ist, ein verschlafenes Örtchen mit einem wunderbaren, kilometerlangen Strand, perfekt für lange Spaziergänge.  
Ich hatte mich den ganzen Sommer über gefreut auf diesen Urlaub, denn ich konnte es kaum erwarten, unser Hotel zu sehen. Für mich sah es auf den Bildern nach der toskanischen Idylle aus, die man aus Filmen kennt. Und es war tatsächlich so. Hotels ernüchtern mich meist bei der Ankunft, aber diesmal war es ganz und gar nicht so.
Das Hotel heisst, passend zu seiner überwältigenden Lage in den Hügeln der Toscana, Poggio ai Santi und ich kann es allen nur wärmstens empfehlen. Es ist auch eigentlich kein Hotel, sondern ein grosses Anwesen mit mehreren Häuschen, die von den Gästen genutzt werden. Unser Häuschen bestand aus einem Zimmer mit kleiner Küchennische. Im betriebseigenen Restaurant gibt es jeden Abend lokale Spezialitäten vorwiegend mit Produkten aus dem eigenen Anbau. 
Der Blick vom Haus auf der einen Seite in die toskanische Hügellandschaft voller Olivenbäume und auf der anderen Seite runter aufs Meer wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Wie unglaublich schön das war!
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In unseren Tagen erkundeten wir die Region rund um San Vincenzo herum und wir gingen natürlich runter zum Meer. Als Schweizerin bin ich mir den Anblick der Berge gewohnt und muss sagen, dass ich kein grosser Fan bin. Leider. Klar, ab und zu wandern zu gehen ist natürlich sehr schön, aber wenn ich das Meer sehe und höre, den Sand unter meinen Füssen spüre und hinausblicke auf die Linie, auf der sich Himmel und Wasser berühren, dann ist das für mich ein vollkommenes Gefühl. So als ob ich nach langer Zeit richtig durchatmen könnte. Ich finde immer, die Berge versperren mir die Sicht auf die Welt. Das Meer hingegen lässt alles offen, nimmt mir nichts, liegt so geheimnisvoll vor mir, und lässt mir die Freiheit, alles oder nichts zu sehen.
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Ausser meinen von Mückenstichen übersähten Beinen konnten wir uns auf dem "Hügel der Heiligen" gut erholen und die warmen Sonnenstrahlen noch etwas länger geniessen. Zurück in der 10°C- Schweiz bin ich jetzt bereit, so richtig in den Herbst einzutachen. Kürbisse, Suppen, Wild, bunte Blätter, goldenes Licht, Wolldecken und Strickjacken.
♡Stefanie