Selbstgemachte Stirnbänder

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Das Stricken ist wohl einer der wenigen Gründe, weshalb ich den Winter mag. In den Weihnachtsferien habe ich sehr viel gestrickt, kam aber leider nie dazu, die Sachen zu fotografieren. Nebst Mützen und Handschuhen habe ich diese drei Stirnbänder gestrickt. Die Muster an sich sind meist relativ einfach, schwieriger finde ich jeweils, die für mich passenden Längen und Breiten zu berechnen. Ohne Maschenprobe geht nichts und deshalb ist es auch immer ein wenig schwierig, gute Anleitungen zu schreiben. Ich versuchs einfach mal:
  1. Wenn ihr eine Wolle gefunden habt, die euch gefällt, strickt ihr erstmal eine Maschenprobe im jeweiligen Muster, in welchem ihr das Stirnband stricken möchtet. Ich finde, dass es reicht, wenn man 10 Maschen anschlägt und dann ca. 10 cm strickt. So kann man herausfinden, wie breit 10 gestrickte Maschen mit der gewählten Wolle werden. Dann kann man entscheiden, wie breit man das Stirnband stricken möchte. 
  2. Welche Nadelgrösse man verwenden muss, steht auf der Wolle drauf.
  3. Kopfumfang messen und gute 5-7 cm abziehen, denn die Stirnbänder sind alle relativ dehnbar.
  4. Die Muster für die einzelnen Stirnbänder beschreibe ich euch gleich unten.
  5. Bei allen drei Stirnbändern Anfang und Ende zusammennähen. Ich mache das immer, indem ich auf der einen Seite einsteche und auf der anderen wieder raus. Dann auf dieser Seite wieder einstechen etc. Am Schluss die Fäden mit ein paar Stichen vernähen.
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Perlmuster (meine Version ist 10 cm breit):
  • 1 Masche rechts, 1 Mache links. Die Randmaschen (erste und letzte Masche) immer rechts stricken! Anfang und Ende zusammennähen. 
  • Für das kleine Teil in der Mitte genau gleich vorgehen. Ich würde es ca. 8 cm lang stricken oder so, dass es das Stirnband etwas zusammendrückt. Das Teil um die Nahtlinie des Stirnbandes legen und zusammennähen.
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Twisted (meine Version ist 7 cm breit):
  • 2 Maschen rechts, 2 Maschen links für die Hälfte der Länge stricken —> Reihen zählen! (z.B. 38 R.)
  • Eine Reihe normal stricken, bei der Rückreihe die mittleren beiden linken Maschen abheben (2 M stricken, zweite über erste heben, nächste M stricken, diese über die vorherige heben), so dass das Muster dann beim Twist gleichmässig übereinander gelegt werden kann.
  • Die erste Hälfte der Masche stilllegen (d.h. auf eine Sicherheitsnadel heben). Den Rest der Maschen mit dem Anfangsfaden normal im Muster stricken. Dann die erste Hälfte wieder auf die Nadel heben und ebenfalls normal stricken.
  • Die gleiche Anzahl Reihen (38) fertig stricken.
  • Enden auf der Rückseite zusammennähen.
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Zopf (meine Version ist 7 cm breit):
  • Weil eine Maschenprobe anzufertigen etwas lang dauern würde, könnt ihr bei einer ähnlichen Wolle wie meiner einfach mal 17 Maschen anschlagen. Die Maschenzahl sollte auf jeden Fall ungerade sein.
  • Reihen 1 und 5: 1 links, 15 rechts, 1 links
  • Reihen 2, 4, 6 und 8: 1 rechts, 15 links, 1 rechts
  • Reihe 3: 1 links, 3 rechts *3 stilllegen und nach vorne kippen, 3 rechts, dann die 3 stillgelegten M wieder auf die Nadel legen und rechts stricken, ab * nochmals, 1 links.
  • Reihe 7: 1 links, 3 stilllegen, 3 rechts, dann die 3 stillgelegten M wieder auf die Nadel legen und rechts stricken, ab * nochmals, 3 rechts, 1 links. 
  • Reihen 1-8 repetieren bis man die gewünschte Länge erreicht hat.
  • Enden auf der Rückseite zusammennähen.
Ich hoffe, die Anleitungen sind verständlich. Das Perlmuster ist sicher das einfachste und das schnellste. Das Twisted geht auch schnell und am Zopf hat man ein wenig länger, dafür sieht es sehr hübsch aus. Viel Spass!:))
♡Stefanie

In letzter Zeit


Die Ferien sind wieder wie im Flug vergangen. Ein paar Tage bleiben zwar noch, aber mit jedem Tag gehts wieder mehr in Richtung Alltag, Verpflichtungen und weniger freie Zeit.
Wir haben alles Mögliche in unsere Ferientage gepackt. Familie und Freunde getroffen, Geburtstage gefeiert, ausgeschlafen, "Better Call Saul" geschaut (gut!), Spaziergänge gemacht und oft Essen gegangen. Und zu Hause haben wir natürlich auch viel an unseren kleinen Projekten gearbeitet.
Durch das viele Mad Men schauen, kam ich auf die gloriose Idee, eine Minibar anschaffen zu wollen. Ich ersteigerte einen hübschen Cocktailwagen im Internet und wir konnten ihn dann auch gleich abholen. Es sieht zwar ein wenig dekadent aus mit den ganzen Flaschen, aber so ein bisschen Mad Men-Feeling muss ich mir erhalten, wenn schon bald die letzte Folge über den Bildschirm flimmern wird.:( 
Nebst dem Cocktailwagen verbrachte ich ein gutes Stück meiner Ferientage mit Ausmisten, Aufräumen, Umstellen und Umdekorieren. Ich habe das grossartigste Sideboard für unseren Eingangsbereich gekauft, dessen Ankunft schon sehnsüchtig erwartet wird. Ich bin sicher, dass hier bald ein Bild davon zu sehen sein wird. 
Den Valentinstag verbrachten wir vor allem mit Essen. Schnitzel zum Mittagessen und Lieblingsburritos beim Mexikaner am Abend. Ganz emanzipatorisch kaufte ich einen Strauss Tulpen und bezahlte das Dinner!:D  
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Ich wünsche euch einen tollen Abend und einen entspannten Start ins Wochenende. 
♡Stefanie

Hausgemachtes Brot: Nussbrot

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Kurz vor Neujahr bekam ich von meiner Freundin ein tolles Mitbringsel. Sie mischte in einem Glas alle trockenen Zutaten für ein Nuss-Früchte-brot zusammen und legte das Rezept dazu. Eine super Idee! Da ich schon lange kein Brot mehr gebacken hatte, war das sogleich ein Anstoss, wieder mal meinen Gusseisentopf hervor zu nehmen. Weil ich mit dieser Backart sehr gute Erfahrungen gemacht habe, änderte ich das Rezept ein wenig ab und passte es der Gusseisentopf-Technik an. Dabei arbeitet man mit sehr wenig Hefe und lässt dafür den Teig sehr lange gehen und backt ihn anschliessend im Topf sehr heiss. Das gibt ihm dann eine tolle knackige Kruste.

Zutaten: 
ca. 250g verschiedene Nüsse, z.B. Baumnüsse, Pistazien, Haselnüsse (evlt. auch Dörraprikosen, Dörrpflaumen)
250 g Mehl
(Mit diesen Mengen enthält das Brot sehr viele Nüsse. Man kann die Mengenverhältnisse je nach Geschmack variieren oder die Nüsse zuerst zerkleinern.) 
1 1/4 TL Meersalz
2 EL Zucker
1/4 TL Trockenhefe
ca. 200 ml Milch (ich habe temperiertes Wasser genommen)
3-4 EL Honig
  1. Nussmischung, Mehl, Salz Zucker und Hefe in einer Schüssel vermischen. Wasser dazugiessen und mit einer Kelle max. 1 Minute rühren bis alles gut vermischt ist. Honig dazugeben und nochmals kurz vermischen. Der Teig wird sehr feucht und klebrig!
  2. Die Schüssel mit Folie zudecken und einen Teller darauflegen. Bei Raumtemperatur 12-18 Stunden auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
  3. Ein Küchentuch in der Mitte mit reichlich Mehl bestreuen. Den Teig idealerweise mit einem Teigschaber aus der Schüssel auf das Tuch heben. Dann den Teig von jeder Seite einmal  nach innen "falten". 15 Minuten ruhen lassen. 
  4. Dann zu einem runden Laib formen. Mit reichlich Mehl bestreuen und die Tuchenden locker darüberlegen. 1-2 Stunden nochmals aufgehen lassen.
  5. Gusseisentopf im Ofen auf 240°C vorheizen.
  6. Topf herausnehmen und den Teig mithilfe des Tuches kopfvoran in den Topf kippen. Deckel drauf. Für 30 Minuten backen. Deckel wegnehmen und nochmals 25 Minuten backen bis das Brot golden ist. 
  7. Brot herausnehmen und auskühlen lassen.
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Wer gerne Brot backt und vielleicht bisher noch nicht die gewünschten Ergebnisse erzielen konnte (ich weiss, wovon ich spreche!) - keine schöne Kruste, zu wenig luftig, brüchiger Teig etc. - dem empfehle ich die Vorgehensweise mit dem Gusseisentopf sehr! Zum Ausprobieren würde ich mal ein Weissbrot machen. Erfolg garantiert!
♡Stefanie

Bildertag #13

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Nachdem wir die letzten Wochen vor den Ferien unsere Freizeit mehr oder weniger damit verbracht hatten, die gesamten Mad Men Staffeln nochmals durchzuschauen, bevor wir uns an die *schnief* letzten Folgen bzw. an den ersten Teil der letzten Folgen wagten, sind die Ferien nun da und wir geniessen sie in vollen Zügen. Darum ohne viele Worte ein paar Bilder der letzten Tage zu Hause.
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Ich hoffe, ihr habt die Woche gut gestartet, egal ob bei der Arbeit, im Schnee oder zu Hause.
♡Stefanie