Bildertag #7

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Manchmal tut es gut, wenn man eine Sehenswürdigkeit in der Stadt, in der man wohnt, (wieder einmal) besichtigt. Hier in Luzern hat es wahnsinnig viele asiatische Touristen und wenn ich ihnen über meinen Kaffeetassenrand zuschaue, wie sie in ihren Reisegrüppchen freudig die Sehenswürdigkeiten erkunden, ertappe ich mich immer wieder beim Gedanken: "Was haben denn die? Dieses Denkmal ist doch gar nicht sehenswert. Dieser Turm ist doch langweilig..."
Darum stiegen wir heute an diesem schönen Frühlingstag wieder einmal auf die alte Stadtmauer, um den Ausblick zu geniessen. Und so von oben sieht diese kleine Stadt doch überraschend attraktiv aus. Die mittelalterliche Altstadt, der schöne See und dahinter die Alpen. Im Alltagswirrwarr verliert man den "fremden Blick" auf den eigenen Wohnort viel zu schnell. Vielleicht zieht es mich in letzter Zeit ein bisschen weg von diesem Ort, weil ich nicht hier geboren und aufgewachsen bin. Aber wenn ich meinen Blick bewusst öffne, dann gibt es also wirklich nix zu meckern!:)
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Ich hoffe, ihr hattet ein genussvolles Wochenende, konntet eure Sorgen ein wenig zur Seite schieben und Energie für die neue Woche tanken. Startet gut!
♡Stefanie

Make your life memorable - Ein Fotoordner von Bookbinders Design

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Als ich vor einer Weile diesen Post von Laura gelesen hatte, wollte ich mich endlich auch an die Arbeit eines solch schönen Fotoalbums machen. Ich kenne natürlich auch Project Life und die Messy Box, welche mich noch mal ein Stück motivierten, die Arbeit endlich anzugehen. Aber ich wollte mir nicht eine vorgefertigte Box kaufen, sondern wie Laura selbst gestalten.
Dass ich mir dank Bookbinders Design einen wunderschönen Ordner dazu machen lassen durfte, kam mir natürlich extrem entgegen und gab mir dann den ausschlaggebenden Ruck, endlich anzufangen.
Meine Fotos sammelte ich bis dahin in Kisten oder sie blieben einfach auf meiner Festplatte. Ich sagte mir immer: "In den Ferien setzt du dich dann mal eine ganze Woche dran und arbeitest ein Jahr auf." Aber wie es manchmal so ist, hielt ich diesen Vorsatz bis jetzt nicht ein.
Ich erhielt von Bookbinders Desgin für meine Fotos einen qualitativ hochwertigen Ordner mit Stoffbezug und persönlicher Prägung. Bookbinders Design ist ein Unternehmen mit Wurzeln in Schweden, welches Notizbücher, Boxen, Fotoalben, Agenden oder eben auch Ordner in schlichtem Design und vielen verschiedenen Farben anbietet. Besonders ist, dass man sein Objekt in der Boutique nach Wunsch prägen lassen kann.
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Prägung:
Auf der Fotocollage könnt ihr sehen, wie mein Ordner geprägt wurde. Das Verfahren geht, wie ihr an den Lettern erkennen könnt, auf den Buchdruck zurück. Je nach Stoff, Farbe und Schrift/Logo braucht die Maschine eine bestimmte Temperatur. Mithilfe eines Teststücks wird die Schrift und der Ordner genau positioniert und ausgerichtet. Anschliessend wird die Schrift mit der eigentlichen Folie auf die Oberfläche des Ordners geprägt. Eine schönes Handwerk!
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Vorgehen:
Bei der Gestaltung meiner Albumseiten bin ich nach dem Prinzip Project Life, das ihr bestimmt alle kennt, vorgegangen. Die Alben mit den verschiedenen Fotoformaten und Grafiken dazu sind einfach unglaublich toll!
  1. Ich kaufte mir Fotozeigetaschen in verschiedenen Formaten. Entweder 2 x Querformat oder 4 x Hochformat und erhielt von Bookbinders Design weisses Fotopapier, welches ich ebenfalls als Seitengestaltung verwendete. 
  2. In Photoshop bereitete ich gemäss den Fotozeigetaschen mir drei Formatvorlagen vor, um meine Fotos in die passende Grösse zu bringen und möglichst effizient zu drucken. Ich entschied mich für 4 Formate: A4, 14.8x21.3, 10.3x14.7 und 10.3x7.35. Bei den mittleren beiden Formaten mass ich einfach die Länge und Breite der Zeigetaschen und zog auf jeder Seite 2mm ab, damit die Fotos gut reinpassen. Das letzte Format ist die Hälfte des vorletzten, damit ich noch ein kleinstes Format hatte. Ansonsten wäre der Ausdruck noch länger gegangen. Ich druckte alle Vorlagen auf A4 aus, weil die Zeigetaschen als Ganzes in diesem Format sind. So konnte ich entweder 1 ganzseitiges, zwei, vier oder acht Fotos auf eine Seite packen. (--> Wer gerne wissen möchte, wie ich das mit Photoshop gemacht habe, lasst es mich in den Kommentaren wissen.)
  3. Welches Foto man in welchem Format druckt, spielt keine so grosse Rolle. Weil man viele Seitenteile mit Papier und anderen Mitteln gestaltet, kriegt man immer eine gute Ordnung hin. Aber natürlich kann man sich das im Voraus auch genau überlegen. 
  4. Dann hiess es, alle Seiten ausdrucken! Ich wollte es selber zu Hause drucken, weil ich die Resultate kontrollieren wollte und immer vorzu wieder ein Stück daran weiter arbeitete.
  5. Fotos ausschneiden.
  6. Und jetzt kann der Spass beginnen. Die Gestaltung! Hier eine Liste von Materialien, die sich eignen: Verschiedene Papiere (Muster, uni, glitzer, Krepp, Seidenpapier etc.), Stoffreste, Stickers, Stempel, alte Landkarten, Filz, Knöpfe, Folien, Konfetti, Klebebuchstaben, Washitape, Bänder, Borten etc. Es gibt keine Grenzen!
Und bevor es ein paar Bilder meines Ordners gibt, noch ein Tipp: Es ist ganz praktisch, wenn man von den Zeigetaschenformaten ein Pappestück anfertigt. Dann kann man die Papiere und anderen Hintergründe nämlich ganz schnell mit einem Japanmesser in der gewünschten Grösse zuschneiden. 
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Meine beiden Lieblingsseiten sind einerseits die Glitzerkarten, auf welchen ich mit Abrissstreifen besondere politische oder kulturelle Ereignisse des Jahres 2014 aufgeschrieben habe und andererseits unsere Fotos vom Kürbishof letzten Herbst. Sie sind so hell und knallig in allen möglichen Orangetönen!:)
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Ja, es ist ein ganzes Stück Arbeit, so ein Fotoalbum. Aber die Arbeit lohnt sich. Gerade wenn ihr eine besondere Reise unternommen habt - wie wir in die USA - oder eure Alltagsfotos nicht auf eurem Computer verstauben lassen wollt (Wer will das schon!?). Eure Kinder und Enkel werden euch dankbar sein!;-)
♡Stefanie

Ostern 2015

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Ich hoffe, ihr könnt noch eine kleine Dosis Ostern vertragen. Ich hinke halt zeitlich immer ein wenig hinterher...
Ostern ohne Kinder ist wohl nicht ganz so spannend und abwechslungsreich. Und mit Glauben haben die ganzen Süssigkeiten nicht gerade viel zu tun.  Dennoch finde ich es schön, wenn man auf solchen Anlässen auch zu zweit versucht, kleine Rituale zu begründen. Gerade an solche Zeiten erinnert man sich ja später noch gut. Den Ostersonntag verbrachte ich bei meinen Eltern. Meine Schwester geniesst ihren Urlaub im Süden, deshalb waren wir "nur" zu dritt. Da für meinen Vater wegen seiner Demenzerkrankung solche Feierlichkeiten keine Bedeutung mehr haben, versuchten meine Mama und ich einfach, den Tag zu geniessen. Sie kochte etwas Gutes für uns und das reichte vollkommen aus.
Den Ostermontag verbrachte ich dann mit Dominik - und vorwiegend mit Essen, wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist - und ich schaffte es knapp, die Pinata fertig zu stellen! Darin versteckte ich sein Geburtstagsgeschenk und viele Süssigkeiten. Leider kam mir erst zu spät in den Sinn, dass ich keine Kleinigkeiten (Zuckereier etc.), sondern nur verpackte grössere Sachen, hätte reinwerfen sollen, dann hätten wir die Pinata draussen zerschlagen können. So machten wir sie einfach behutsam mit einer Klappöffnung zum Ziehen im Wohnzimmer auf.:) War aber auch lustig.
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Ich hoffe, ihr hattet ganz schöne freie Tage mit eurer Familie/Freunden und konntet voller Energie in die neue Woche starten. Ich freue mich riesig über das schöne Wetter, die langsam erwachende Natur, die neuste (und siebtletzte:*() Mad Men Folge und den soeben definitiv geplanten Urlaub mit Anja, Stef und Lu in Berlin.
♡Stefanie