Hausgemachtes Brot im Gusseisentopf: Weissbrot

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Vor langer Zeit hatte ich mal geplant, regelmässig Brot zu backen. Leider ist seit meinem letzten Versuch viel zu viel Zeit vergangen. Als ich vor Kurzem den Post von James über ihre Brotback-Erfahrungen gelesen habe, hat mich das Brotback-Virus gleich wieder angesteckt. Ich fand die Methode, Brot in einem Gusseisentopf zu backen, sehr spannend, und als ich dann noch diesen Artikel darüber gelesen habe, entschloss ich mich, das auch zu probieren. Scheinbar wird durch den Gusseisentopf die Backsituation in einem Steinofen nachgeahmt und das Brot wird innen wunderbar luftig und aussen knusprig.
Man braucht also einen Gusseisentopf. Gemäss Rezept, bäckt man das Brot bei 240°C. Umso erstaunter war ich, als ich las, dass mein Gusseisentopf auf der Etikette nur bis 200°C zulässt. Nach hin- und herüberlegen, schraubte ich mal die Halterung ab und fand darunter einen kleinen Dichtungsring aus Gummi. Ich redete mir ein, dass dies wohl der Grund für die 200°C sein muss. Zum Backen liess ich den Halter also weg und stopfte ein wenig Alufolie in die Öffnung des Deckels. Lange Rede kurzer Sinn: Dem Topf haben die 40°C zu viel absolut nichts angetan, schliesslich ist es ja ein Gusseisentopf, der bis 600°C aushalten kann! 
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Ich bin sehr begeistert von dieser Methode und kann sie nur weiterempfehlen. Das Brot ist hervorragend geworden! Einziger Nachteil ist, dass man sehr viel Zeit braucht, da man dem Teig sehr lange Zeit lässt, um aufzugehen.

Hier ist das Rezept für ein Weissbrot für Anfänger:):
430g Mehl
11/4 TL Meersalz
1/4 TL Trockenhefe
300ml + 4EL temperiertes Wasser (oder 200ml + 4EL Wasser und 100ml Bier)
Vollkorn-, Maismehl oder Kleie zum Bestreuen am Schluss

  1. Mehl, Salz und Hefe in einer Schüssel vermischen. Wasser dazugiessen und mit einer Kelle max. 1 Minute rühren bis alles gut vermischt ist.
  2. Die Schüssel mit Folie zudecken und einen Teller daurauflegen. Bei Raumtemperatur 12-18 Stunden auf das doppelte Volumen aufgehen lassen.
  3. Ein Küchentuch in der Mitte mit reichlich Mehl bestreuen. Den Teig idealerweise mit einem Teigschaber aus der Schüssel auf das Tuch heben. Dann den Teig von jeder Seite einmal  nach innen "falten". 15 Minuten ruhen lassen. 
  4. Dann zu einem runden Laib formen. Mit reichlich Mehl bestreuen und die Tuchenden locker darüberlegen. 1-2 Stunden nochmals aufgehen lassen.
  5. Gusseisentopf im Ofen auf 240°C vorheizen.
  6. Topf herausnehmen und den Teig mithilfe des Tuches kopfvoran in den Topf kippen. Deckel drauf. Für 30 Minuten backen. Deckel wegnehmen und nochmals 25 Minuten backen bis das Brot golden ist. 
  7. Brot herausnehmen und auskühlen lassen.
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Kennt ihr die Methode mit dem Gusseisentopf und habt ihr schon Erfahrung damit? Gelungene Rezepte?
Habt einen guten Start in die Woche!
♡Stefanie

Smoothie: Blutorange-Grapefruit

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Endlich habe ich einen tollen Mixer! Nachdem ich auf all euren tollen Blogs so oft über Säfte und Smoothies gelesen hatte, wollte ich das natürlich auch unbedingt ausprobieren. Und da ich mir morgens immer zu wenig Zeit zum Frühstücken nehme, ist ein leckerer Fruchtsaft ohne Zucker ideal für mich. Als mich dann dieser Mixer aus meiner Kochzeitschrift-Beilage angelächelt hat, sah ich den richtigen Zeitpunkt gekommen.
Am Wochenende haben Dominik und ich schon fleissig Säfte ausprobiert zum Frühstück. Clementine/Banane, Tiefgekühlte Beeren/Banane, Orange/Grapefruit... Für meinen Januar-Drink habe ich mich schliesslich für einen Blutorangen/Grapefruit Mix entschieden. 

Hier ist das Rezept:
1 Blutorange
1/2 Grapefruit
1/2 dl Wasser
1 EL Akazienhonig
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Und jetzt interessiert mich natürlich, welches euer Lieblingsrezept ist. Bitte her damit!!!!
♡Stefanie

Outfit: Latz es dir gut gehen!

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Mögt ihr Latzhosen? Ich hatte in den 90ern, kurz vor meinen Teeniejahren, mal welche und fand sie super! Ich glaube, dass ich heute keine Latzhosen mehr tragen würde. Aber als ich dieses Kleid bei asos gesehen habe, änderte sich alles! Zumindest, was Latz+Kleid anbelangt. Diese Kombination finde ich nämlich äusserst hübsch. Und so wanderte das Kleid natürlich sofort in den Warenkorb.
Um das Outfit wintertauglich zu machen, würde ich eine passende Strickjacke, z.B. in beige dazu anziehen. Ausserdem habe ich neue Stiefel mit Schaffellfutter, die die Füsse wunderbar warm halten. Die würden sich also noch besser dazu eignen. 
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Meine einzige zu 100% verlässliche Waffe gegen die Kälte sind allerdings meine dick gefütterten Ugg Boots. In all den Jahren habe ich noch nichts anderes entdeckt, was wärmer hält, als Schafwolle. Wenn nämlich die Füsse (und der Hals) warm sind, friert man auch am Rest des Körpers nicht so schnell.
Was tragt ihr, um euch warm zu halten? 
Habt einen tollen Sonntag und latzt es euch gut gehen!;)
♡Stefanie

Suppe mit Sternen aus Roter Beete

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Ich liebe es, wenn das Essen mit kleinem Schnickschnack verziert ist. Darum fallen mir solche Rezepte auch immer gleich ins Auge. Hier in der Schweiz gibt es eine tolle Kochzeitschrift, die ich abonniert habe und da fand ich die Idee, aus Roter Beete (heisst übrigens in der Schweiz Randen) Formen auszustechen und damit die Suppe zu verzieren. Das wiederum öffnet natürlich Türen, diese Idee mit anderem Gemüse oder mit Früchten zu ganz verschiedenen Speisen anzuwenden.

Für meine Sterne kaufte ich Rote Beete, welche bei uns bereits gekocht, aber stückweise in 3er-Packungen erhältlich ist. So musste ich sie nur noch schälen, in Scheiben schneiden und mit einem Keksausstecher ausstechen. Damit der Stern nicht gleich in der Suppe versinkt ein wenig Sahne schlagen, auf die Suppe geben und den Stern darauflegen, fertig. So hübsch!
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Machts gut und habt einen schönen Nachmittag!
♡Stefanie

Project 52: Ein Porträt pro Woche

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Im Jahr 2013 habe ich mich an das Project 52 gewagt. Das heisst, ich habe im vergangenen Jahr jede Woche ein Porträt entweder von mir oder von Domi gemacht. Seine Porträts habe immer ich fotografiert. Meine sind eine Mischung aus Selbstporträts und solchen, die Domi von mir gemacht hat.
Immer dran denken, ein schönes Foto zu schiessen jede Woche zwar anstrengend, aber Ende Jahr die 52 Fotos in der Hand zu halten, war echt ein tolles Gefühl. Ich habe mir dazu eine Handyerinnerung gemacht, aber wenn man die Kamera oft mit sich herumträgt, entstehen die Fotos fast von alleine.
Ich habe die Fotos in ein Album geklebt und sie Domi zu Weihnachten geschenkt. Die Fotos wollte ich fürs Album alle schwarz-weiss ausdrucken. Die Originale habe ich aber alle noch auf dem Computer!
Seit dann habe ich das Album schon gefühlte 1000 Mal durchgeblättert. Die Fotos sind eine Mischung aus Posen (teilweise brauchte ich die für den Blog) und Schnapschüssen. So oder so weckt jedes Foto kleine Erinnerungen und hilft uns, unser Jahr zusammen nicht so schnell zu vergessen.
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Habt ihr für 2014 auch so etwas in dieser Art geplant?
Ich wünsche euch allen einen schönen 1. Januar.
♡Stefanie