Raketeneis

Der Sommer ist in vollem Schwung! Mit ein paar Ausnahme-Tagen... Trotzdem möchte ich euch heute ein ganz besonderes Rezept zeigen. Kennt ihr Raketeneis? In der Schweiz kennt und liebt dieses Eis jedes Kind. In Form einer Rakete ist es mit seinen zwei Farben und dem Schokoladenköfpchen ein wunderbar erfrischendes Wassereis. Und vor Kurzem habe ich auf Betty Bossi ein Rezept dafür gefunden und möchte es hier mithilfe kleiner Skizzen beschreiben!

Das braucht ihr dazu (ergibt 8 Eis):
150ml Wasser
100g Zucker
2 Zitronen
2 6er Eierkarton (je nach Grösse der Kühltruhe nur den Deckel)
8 Kaffeelöffel aus Plastik oder Eisstäbchen aus Holz
8 Chamagnerkelche aus Plastik (ohne Stiel)
3 Orangen
3 EL Puderzucker
1/2 Beutel (ca. 60g) dunkle Kuchenglasur

1. Halterung vorbereiten: Für jeden Kelch ein Kreuzchen in die Eierschachtel schneiden und diesen hineinstecken.
2. Wasser mit dem Zucker aufkochen bis der Zucker sich aufgelöst hat.
3. Zitronen auspressen und zum Zuckersirup geben. Auskühlen lassen. Zitronensirup zu ca. 1/4 in die Kelche giessen. Ca. 11/2 ins Gefrierfach stellen. Danach herausnehmen und die Löffel hineinstecken. Nochmals ca. 1 Stunde einfrieren.
4. Orangen auspressen. Saft mit dem Puderzucker mit einem Schwingbesen mischen. Saft in die Kelche giessen und nochmals ca. 3 Stunden einfrieren.
5. Eine Espressotasse bis zur Hälfte mit lauwarmer Kuchenglasur füllen. Eisspitze in die Glasur tauchen, dann zurück in die Kelche legen. Bis zum Servieren tiefkühlen.
Ich wünsche euch einen schönen Sonntagabend!
Stefanie

Himbeercupcakes

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr einen neuen Song gefunden habt und ihr nicht aufhören könnt, ihn den ganzen Tag immer und immer wieder zu hören? Vielleicht hört man dann wieder auf, den Song zu hören, weil er einem verleidet ist. Oder man findet einen neuen Song, für den man eine Obsession entwickelt. Oder man hört den Song irgendwann später wieder mal und findet ihn wieder genau so toll. Mit Cupcakes ist es bei mir genau so. Aber mit Langzweitwirkung. Es gibt nichts, was ich lieber backe, als Cupcakes. Ich probiere zwar gerne neue Dinge aus, aber auf den Cupcake komme ich immer wieder zurück und denke jedes Mal, dass es kein schöneres Küchlein, kein hübscheres und abwechslungsreicheres Dessert gibt als Cupcakes. Man kann sie immer wieder neu erfinden! Schlussendlich isst dann aber doch Domi mehr davon als ich!:)

Diesmal habe ich Vanillecupcakes nach meinem Lieblingsrezept von Laura Vitale gebacken. Mit ein paar Änderungen. Und auch schon wieder neuer Inspiration für das nächste Mal. Warum nicht mal zweifarbiges Frosting? Oder ein Buttercream-Mascarpone Frosting? Oder das gleiche Rezept mit Erdbeeren? Oder Blaubeeren? 

Hier ist das Rezept für euch:
1 cup Zucker
1/2 (ca. 125g) einer handelsüblichen Butter (einfach in der Mitte zerschneiden) Raumtemperatur
2 Eier
2 TL Vanilleextrakt (macht für mich das Rezept aus!)
2 TL Backpulver
1/8 TL Salz
11/3 cups Mehl
1/3 cup Milch

Frosting:
1/2 Butter (wie oben und auch Raumtemperatur)
1/2 cup Himbeermarmelade (Ich habe hier ein paar frische Himbeeren genommen.)
1/2 TL Vanilleextrakt
300g Puderzucker
Frische Himbeeren zur Dekoration

Teig:
1. Ofen auf 180°C vorheizen
2. Butter und Zucker mit dem Mixer vermischen bis die Masse schön cremig ist. Eier und Vanilleextrakt dazugeben bis die Masse gleichmässig und cremig ist. Dann die trockenen Zutaten zugeben und nach und nach die Milch dazugiessen. Nicht zu lange mixen.
3. Cupcakeförmchen ins Muffinblech legen und den Teig mit einem Eislöffel einfüllen. Dies ist die perfekte Menge, um die Förmchen zu 2/3 zu füllen. So werden sie mit dem Backen genau so hoch wie die Förmchen.

Frosting:
1. Alle Zutaten - ausser die frischen Himbeeren - vermischen.
2. Die Masse in eine Tülle füllen und die abgekühlten Cupcakes damit dekorieren.
3. Die frischen Himbeeren auf das Frosting legen.
Ich wünsche euch eine süsse Nacht!
Stefanie

Bildertag #7

Manchmal, wenn man so viel um die Ohren hat, tut es gut, einfach die Kamera in die Hand zu nehmen und drinnen oder draussen die Welt um sich herum bewusst wahrzunehmen. Die Ruhe der Dinge um uns herum beruhigend wirken zu lassen. Das helle Licht, das am Morgen ins Zimmer scheint. Die lustigen Sitzbänke, die so strikte in einer Reihe stehen. Die grossartig unmoderne Hauswand. Die leuchtend grünen Schuhe, die bequemer nicht sein könnten. Das beste knusprige Brot der ganzen Welt. Die leuchtenden Hortensien auf dem Tisch. Die sonnengeküssten Erdbeeren. Die Struktur der fröhlichen Holzplättchen und die bunte Reihe meiner Lieblingsfilmsammlung.
Manchmal ist es eine kleine Blume am Wegrand, die bei mir so ein inneres Lächeln auslöst. Wie ein kleiner Freudenschrei in mir drin. Oder es ist eine lustige Verpackung im Supermarkt. Oder einfach der Blick auf meinen Wollkorb und all die bunten Wollknäuel. Darum finde ich es wichtig, dass man diese Dinge im Leben nicht vergisst und die Freude daran zu schätzen weiss.
Stefanie

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Giveaway: Ein Paar Sandgrens Clogs {closed}

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Viel Glück!
Stefanie

Rhabarberkompott mit Mascarpone-Joghurt-Creme

Die letzten Tage war es etwas ruhig hier auf dem Blog. Es gab viel zu tun in der Schule, ich habe die ganze Woche an einem Kleid genäht bzw. an einem Problem herumgetüftelt, das sich dabei ergeben hat und ausserdem ist der Sommer ist endlich bei uns angekommen! Es ist Juni!!! Kaum zu glauben! Im Sommer vor einem Jahr habe ich mich mit Lu und Stef in Berlin getroffen... Es fühlt sich wie gestern an. Das müssen wir unbedingt erneuern! 
Domi und ich hatten die Idee, diesen Sommer die Schweiz ein wenig zu entdecken. So gut, wie man immer meint, kennt man sein Heimatland nämlich meist gar nicht. Ich finde die Idee grossartig, mit ihm nach Lust und Laune an verschiedene Orte zu reisen, vielleicht mal kurz über die Grenze hüpfen, ein Festival zu besuchen und einfach die Zeit zu geniessen. Wenn das Wetter mal schlecht sein sollte, können wir auch gut rasch nach Hause. Die Schweiz ist ja so klein.:)

Zum Sommerbeginn zeige ich euch jetzt aber erstmal etwas Süsses.

Rezept für 4 Personen:
250g Mascarpone (Raumtemperatur)
180g Naturejoghurt
1-2 EL Zucker

3-4 Rhabarberstängel
2 Beutel Hagebuttentee
2 EL Himbeersirup
100ml Wasser

Dekoration: z.B. bunte Streusel

1. Rhabarberkompott kochen: Rhabarber schälen und in Würfel schneiden. Mit Teebeutel, Wasser und Himbeersirup kurz aufkochen und dann zugedeckt ca. 10 Minuten köcheln lassen. Pürieren und abkühlen lassen.
2. In einer Schüssel Mascarpone, Joghurt und Zucker mit einem Schwingbesen zu einer cremigen Masse rühren.
3. In ein hübsches Glas zuerst eine Schicht Kompott und dann eine Schicht Creme geben.
4. Creme mit bunten Streuseln dekorieren.
Meine Mutter machte dieses Rezept an Ostern mit Apfelkompott und wir sind alle dahingeschmolzen bei dieser unglaublichen Kombination. Ich hoffe, die Rhabarberversion schmeckt euch genau so gut wie mir!

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch!
Stefanie