Bildertag #12

Das war eine anstrengende Woche! Ein Auf und Ab. Die Woche fing für mich schlecht an mit einem Anflug an Deprimiertheit über alles und jeden. Ab Dienstag gings aber stetig bergauf. Die Woche endet schliesslich mit einem tollen, entspannten Wochenende. In diesen Tagen muss man auch echt auf sich aupassen, dass das trübe und neblige Wetter und die frühe Dunkelheit nicht Überhand nimmt. Und dass einem die Jahresende-Melancholie nicht verschluckt. 
Wir wollten gestern eigentlich Gone Girl schauen, aber da wir damit reichlich spät dran waren, lief der Film nur noch um 17:00 Uhr und das passte nicht in unseren Tagesablauf. Somit entschieden wir uns für Interstellar. Dieser Film hat mich in meine Träume verfolgt, aber ich kann nicht so recht sagen, was ich davon halte. Gesprächsstoff und allgemeine Verwirrung über das menschliche Dasein lieferte er allemal genug!
Hier ein paar Bilder, die ich am gestern gesnappt habe.
1. Smothies testen 2. Wer Girls mag, mag auch dieses Buch. Wie der Titel sagt, erzählt Lena, was sie gelernt hat. Und das ist teilweise amüsant, aber für meinen Geschmack eine Spur zu ichbezogen. Relativiert man das, was sie stets überspitzt erzählt, ist es, wie man mit einer Freundin über die intimsten Details des eigenen Lebens reden würde und dazwischen immer mal wieder einen Lachkrampf kriegt. Mir gefällt ihre Attitüde und ich würde gerne mal einen Tag mit ihr in New York verbringen!:) 3. In the making... 4. Entfärbtes Ich 5. Meine mit Stolz arrangierten Bastelutensilien 6. Frühstücksüberreste 7. Domi am Telefonieren 8. Outfit zusammenstellen für meinen neusten Outfitpost
Habt ein tolles restliches Wochenende!
♡Stefanie

Donuts aus dem Ofen

Aarghh, es ist so schwierig für mich im Moment, vor Einbruch der Dunkelheit Fotos zu machen. Ich arbeite fast jeden Tag bis 17:00 Uhr und dann ist die Sonne schon weg. Und alles ins Wochenende packen, geht leider auch nicht, gerade wenn es um Rezepte geht. Naja, darum sehen meine Donut-Fotos ein wenig körnig aus. Um 16:30 riss ich die Fenster auf, schob den Tisch so nahe es ging davor und stellte die ISO etwas zu hoch... Aber Lampenlicht oder Blitz geht eben auch nicht. 

Ich hoffe, ich kann euch dafür das Rezept schmackhaft machen. Ich wollte immer schon selbst Donuts machen, aber hatte keine Lust aufs Frittieren. Der ganze Ölgeruch in der Wohnung und die Entsorgung des gebrauchte Öls... Als ich dann dieses Blech meiner imaginären Rezepte-Oma namens Betty Bossi entdeckte, konnte das Ofen-Donut-Abenteuer beginnen. Der Teig der Ofen-Donuts kommt an echte Donuts nicht heran, weil halt der Fettgeschmack fehlt. Es sind geschmacklich eher kleine Cakes, aber mit einer leckeren Glasur bringt man das Donutfeeling wieder zurück.
Als kleiner Augenschmaus finde ich sie super!
Das Rezept, das ich von diesem tollen Blog übernommen habe:
Ergibt 8 Donuts; man braucht dafür ein Blech (z.B. von hier) und eine kleine Plastiktüte, Kokosstreusel oder sonstige Deko, evtl. Lebensmittelfarbe um die Zuckerglasur zu färben.

Teig:
125g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron (Baking soda)
1/4 TL Muskatnuss (Pulver)
1 Ei
65g Rohrzucker
60ml Milch
60g Griechischer Joghurt (normaler geht auch)
30g Butter, geschmolzen
11/2 TL Vanilleextrakt (Vanillezucker geht auch, wenn man kein Extrakt hat)

Schokoladenglasur (reicht für alle 8 Donuts):
90g Schokoladenchips (oder normale Schokolade oder einfach fertige Glasur)
30g Butter 
2 TL Wasser

Zuckerglasur (reicht für alle 8 Donuts):
150g Puderzucker
3-4 EL Wasser oder Milch
Nach Belieben 2 TL Vanilleextrakt 
  1. Ofen auf 170°C vorheizen.
  2. Mehl, Backpulver, Natron, Muskatnuss in einer Schüssel vermischen.
  3. Ei, Rohrzucker, Milch, Joghurt verrühren. Dann Butter und Vanilleextrakt dazugeben und nochmals rühren.
  4. Die feuchten in die trockenen Zutaten mischen und nur kurz rühren bis alles gut vermischt ist.
  5. Den Teig in die Plastiktüte spachteln, eine Ecke der Tüte abschneiden und den Teig durch die Öffnung aufs Blech drücken. Es reicht etwa für eine "Wurst" pro Donut. Das Blech etwas hin- und herschütteln, damit sich der Teig gleichmässig in den Formen verteilt.
  6. Ca. 7-10 Minuten backen bis der Rand ganz leicht braun ist. Wenn man einen Zahnstocher in den Teig steckt, sollte er ohne Rückstände herauskommen.
  7. Schokoladenglasur: Alles in einer Pfanne oder in der Mikrowelle schmelzen. Mikrowelle: In 1-2 minütigen Intervallen schmelzen! Wenn man Tafelschokolade schmilzt, aufpassen, dass sie nicht zu heiss wird, dann wird sie nämlich flockig. Mit Chips klappt es super!
  8. Zuckerglasur: Alle Zutaten mischen. Evtl. mit Lebensmittelfarbe färben.
  9. Die Glasuren in eine tiefe Schüssel geben. Die abgekühlten Donuts zur Hälfte eintauchen und auf ein Backpapier legen bis die Glasur trocknet.
  10. Die fertigen Donuts am besten gleich frisch konsumieren, dann schmecken sie am besten!
Ich hoffe, ihr findet momentan mehr Zeit fürs Tageslichtfotografieren als ich und ich wünsche euch einen tollen Start ins geliebte Wochenende!
♡Stefanie

Wednesday in Love {November}


Ich bin ja immer auf der Suche nach Ideen, wie man den Alltag festhalten kann. Auf The Dainty Squid entdeckte ich die Monatsrückblicke von Kaylah, für die sie stets ein Photobooth Streifen machen geht und diesen auf einen lustigen Hintergrund klebt. Das wollte ich auch machen! Da es bei uns in der Nähe keine alten Fotoautomaten mehr gibt, benutzte ich mein iPhone und die PartyParty App von ABM. Den Fotostreifen speicherte ich auf meinem Notebook und druckte es danach auf Fotopapier. Den Streifen klebte ich danach in mein Journal.
Statt eines Monatsrückblicks möchte ich aber lieber eine Monatsvorschau machen. Im Sinne von alles, worauf oder worüber ich mich im kommenden Monat freue.

Der November ist für mich meistens der harteste Monat des Jahres. Das Wetter ist oft schlecht, es ist kalt, aber es hat noch keinen Schnee. Die Tage sind kurz. Das neue Jahr ist doch noch weit weg und an Weihnachten zu denken, wäre zu früh.
Worauf ich mich aber trotzdem freue:

Die zweite Staffel von House of Cards. Kevin Spacey-Genuss vom Feinsten!
(Quelle: ww.sat1.de)

Dieses Kleid!!!
Unser nächster Konzertbesuch: The Felice Brothers. Ich kanns kaum erwarten! Zieht euch Frankie's Gun rein!
Bildquelle
Uhh und das neue She&Him Album - erscheint zwar erst am 2. Dezember - aber Vorfreude ist die beste Freude!:) Hier ein Link zum ersten Song.

Diese Wolkenbroschen von nice nice nice sind zuckersüss!:)
Und schliesslich ist der November schön, weil wir den 60. Geburtstag meiner Mutter feiern, einen Tag später die Aufnahme des neuen Albums von Domis Band mit einem Studiokonzert und ich meine beste Freundin endlich wieder sehe!
Ich wünsche euch einen tollen Abend
♡Stefanie

DIY: Fotomosaik als riesiger Jahreskalender für die Wand

Auf Fotobestellwebsites kann man mit seinen Fotos ja mittlerweile schon endlos viel machen. Tassen und T-Shirts bedrucken, Kalender und Fotobücher drucken oder ein tolles Foto auf Leinwand aufziehen lassen. Gemeinsam mit ifolor durfte ich ein neues Format testen: Das Fotomosaik. Dabei lässt man entweder ein einzelnes Foto in verschiedenen Teilen zu einem Ganzen zusammenfügen oder man lässt verschiedene Bilder drucken und setzt sie in der gewünschten Form zusammen.
Ich hatte Lust, nicht ein einelnes Foto in Einzelteile zu zerlegen, sondern aus verschiedenen Elementen etwas Neues zu gestalten.
Schon länger hatte ich den Wunsch, in unserer Küche einen grossen Kalender aufzuhängen, auf welchem wir alle Geburtstage von Freunden und Familie und wichtige Termine eintragen können. Darum entschied ich mich für 4x4 Kacheln. Für jeden Monat eine Kachel plus vier Kacheln für Notizen und sonstige kleine Wichtigkeiten.

Der Bestellvorgang eines Fotomosaiks ist ganz einfach:
  1. Foto(s) auswählen und hochladen.
  2. Fotos in die gewünschte Reihenfolge auf die Kacheln verteieln. Es lässt sich so ein bis zu 2x2m grosses Bild zusammenstellen.
  3. Nach Lust und Laune mit Schrift und/oder Mustern versehen.
Ich machte die ganze Sache etwas aufwändiger, weil ich die Idee des Fotomosaiks als Kalender nutzen wollte.
  1. Zunächst schrieb ich mit einem dicken schwarzen Filzer alle Monate, Tage und Sonstiges (Notizen, Menü, Einkaufen) auf ein weisses Blatt. Danach scannte ich alles ein.
  2. In Photoshop öffnete ich ein leeres Dokument in der vorgegebenen Kachelgrösse (20x20cm). Ich fügte ein Raster ein, in welches ich danach alles Zahlen für die Tage einfügte. Das speicherte ich so ab. Danach konnte ich jeweils die Monatsnamen einfügen und je einmal abspeichern.
  3. Für die Notiz-Kacheln legte ich ebenfalls in Photoshop ein Foto in den Hintergrund und setzte den entsprechenden Titel drauf.
  4. Die 16 Dateien lud ich dann auf der ifolor-Website hoch und stellte sie zu einem Jahreskalender zusammen. Ab gehts mit der Bestellung!
  5. Nun wollte ich ja gewährleisten, dass wir auf die Kalenderblätter schreiben und dies auch wieder auswischen können, so dass wir den Kalender für jedes beliebige Jahr verwenden können. Das verwendete Papier ist zwar abwaschbar, aber nicht für Stifte. Deshalb laminierte ich die einzelnen Kacheln.
  6. Dann gings ans Zusammensetzten. Das Fotomosaik kommt mit Verbindungsteilen und die Kacheln sind bereits vorgelocht (nach dem Laminieren mit einer Lochzange die Löcher erneuern!). 
  7. Aufhängen: Ebenfalls im Paket mit drin sind Aufhänger, welche man an der Rückseite des Bildes befestigen kann. Dank diesen Aufhängern fällt es leicht, das Bild aufzuhängen. Da wir nur zur Miete in unserer Wohnung sind, wollte ich keine Nägel einschlagen und hängte den Kalender mithilfe von Haftpunkten an die Wand.
Ich freue mich riesig unseren neuen, riesigen Jahreskalender, denn wir für wichtige Termine, als Einkaufsliste, Menüplaner und sonstige Notizen verwenden können.
Vielleicht findet ihr aber auch die ursprüngliche Idee eines zerteilten Fotos toll und habt Lust, einer eurer Wände einen neuen Schmuck zu verleihen.
♡Stefanie

Herzchen, Blümchen und Polkadots

Wenn ich meinen Blog schreibe, möchte ich die schönen Dinge in meinem Leben mit anderen teilen. Die Aufgabe ist eigentlich, das was ich mache, schön darzustellen. Mit Fotos, mit Outfits, die ich zusammenstelle, mit Projekten, die ich hübsch in Szene setze. Als Blogger setzt man eigentlich alles in Szene. Beim häufigen Bloglesen bekommt man dann schnell den Eindruck, als seien Blogger total glückliche Menschen, umgeben von hübschen Dingen und als liefe in deren Leben immer alles rund. Natürlich weiss jeder, dass das nicht so ist. Aber trotzdem sehe ich mir die Bilder gerne an und lasse mich davon inspirieren. Und ich persönlich möchte auch gar nicht lesen, was eine Bloggerin gerade für einen schlechten Tag hatte und was sie im Moment nervt oder welche Probleme sie im Job hat.
Ich möchte Herzchen, Pünktchen und Blümchen!:) Das Leben von seiner schönen Seite. 
Es ist ja klar, dass trotz Herzchenkleid und bunter Wohnung nicht alles glücklich und perfekt ist. Ich kann sogar ein Lied davon singen. Mein Vater leidet an einer schweren, unheilbaren Krankheit. Mein Job ist sehr nervenaufreibend und manchmal echt unbefriedigend. Ich häkle und stricke gerne, aber ich fluche auch viel und finde die Menschheit oft unerträglich. Ich liebe es zu kochen und zu backen, Dinge hübsch anzurichten, deswegen interessiere ich mich trotzdem für Lohngleichheit und Frauenrechte.
Worauf ich hinaus will ist, dass man die Herzchen, Blümchen und Polkadots nicht als naiv und kindlich, sondern eben auch von einer anderen Seite ansehen kann. Nämlich Glücklichsein als way of life. Das Glück des Lebens bewusst wahrnehmen. Wenn etwas ganz besonders fehlt oder schmerzt, ist das aus meiner Sicht die einzige Art zu überleben. Man lässt sich von kleinen Dingen das Leben schöner machen. Deshalb wähle ich ganz bewusst, glücklich zu sein. Ich will trotz allem einfach zufrieden sein. Ich denke manchmal, dass gerade die Menschen, die mit etwas kämpfen und bodenständig leben (müssen), das Glück in den kleinen Dingen des Lebens besser sehen können. Denn ein ultimatives Glücksgefühl wird es nie mehr geben. Man ist am Boden der Tatsachen, aber trotzdem glücklich.
Ich kann nachts gut schlafen, weil ich weiss, dass beispielsweise ein Song alleine reicht, um mich glücklich zu fühlen. Oder dass ich von einem Film völlig besessen sein kann. Dass mich ein Pünktchenkleid den ganzen Tag glücklich macht. Oder dass ich beim Nähen oder Häkeln für eine bestimmte Zeit alles um mich herum vergessen kann.
Für mich zählt ein nettes Wort meines Arbeitskollegen mehr als ein teures Auto zu fahren. Ich höre mir am Samstagabend lieber einen tollen Song an, als auf eine Party zu gehen. Und ich muss nicht auf Safari gehen, um etwas Besonderes zu sehen oder zu erleben. Denn das, was ich brauche, steht unmittelbar vor meiner Nase.
Ich habe das alles aufgeschrieben, weil ich hoffe, dass es einigen von euch ähnlich geht oder es jemandem hilft, die Sache aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Mir hat nämlich vor einigen Tagen ein kleiner Beitrag auf Instagram in einem Augenblick sehr fest geholfen und ich hoffe, dass ich das jemandem weitergeben kann.
♡Stefanie

DIY: Herbstbouquet aus Filz

Dieses DIY steht schon sooooo lange auf meiner To Do Liste. Da jetzt die Herbstfarben so richtig am Leuchten sind, war dies der perfekte Zeitpunkt, endlich mit der Filzblumen-Herstellung zu beginnen. Als Inspiration nahm ich mir dieses Bild eines echten Herbstbouquets zur Hilfe. Ich probierte die grünen Beeren auch herzustellen, aber ich schaffte es nicht zu meiner Zufriedenheit, deshalb liess ich sie weg. :(
Die Blumenherstellung ist sehr einfach, kostet allerdings ein wenig Zeit. Ich würde mir einen Abend Zeit dafür Zeit nehmen.

Materialien:
  • Filz in verschiedenen Farben (z.B. bordeaux, pink, gelb, rot, orange)
  • Blumentopf
  • Styroporkugel, die etwa zur Hälfte im Topf versinkt.
  • Heissleim
Hier die Erklärungen, wie man die einzelnen Blüten machen kann.
Ich wünsche euch einen ganz tollen Start ins Wochenende! Yehaaa!
♡Stefanie