Bildertag #22

Ich habe endlich wieder Zeit gefunden, ein kleines Bildertagebuch zu führen. Die Idee ist, während eines Tages verschiedene Momente oder Dinge zu fotografieren. Klingt irgendwie banal, aber manchmal steckt im Alltag viel Spannendes - finde ich zumindest. Meist vergesse ich aber, die Kamera zur Hand zu nehmen oder brauche mehrere Tage, bis ich genügend Fotos zusammenhabe. Aber wen kümmert's?! Es geht mir vor allem darum, die einfachen Dinge nicht zu vergessen oder gewisse Gedanken, Ideen oder Absichten festzuhalten.
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Die Produktion für meinen Shop ist endlich wieder angelaufen. Aber natürlich bin ich in meiner Planung schon wieder hinterher. Hoffentlich schaffe ich es noch, bis zu meiner Deadline, alles fertig zu kriegen!
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Der Babybauch wächst in den letzten Tagen gefühlt wie verrückt und der Nesttrieb hat so richtig begonnen. Im Moment äussert sich das bei vor allem im Ausmisten.
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Ich bin froh, kann ich meinen Fast-Food-Gelüsten an den meisten Tagen widerstehen. Wir versuchen, so oft wie möglich, frisch zu kochen und viel Gemüse zu essen. Im Team geht's definitiv besser!
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Ich vermisse auf jeden Fall meine Kleider. Es gibt wunderschöne Umstandsmode, aber ich wollte möglichst wenig davon einkaufen. Bisher habe ich nur ein Paar blaue und schwarze Jeans, ein Paar knöchelfreie Jeans, ein weisses und ein schwarzes Tanktop gekauft. Mal schauen, wie weit ich damit komme. Dafür kann ich dieses Outfit leider nur sehnsüchtig betrachten.;-)
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Nach dem dritten Monat - als wir die beruhigende Nachricht erhielten, dass soweit mit unserem Baby alles in Ordnung zu sein scheint - hatte ich das Bedürfnis, meine Gedanken und unsere Erlebnisse in einem kleinen Büchlein festzuhalten. Ich mache jede Woche ein Foto von meinem Bauch, schreibe ca. alle drei Monate eine kleine Zusammenfassung über das, was mit mir und um uns herum so passiert ist und klebe natürlich alle Ultraschallbilder ein. Ich denke, dass das eine schöne Erinnerung sein wird an die Schwangerschaft und die Wartezeit auf unser Kind.
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Viel trinken ist sozusagen zu meinem Hobby geworden.
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Oh, wie freue ich mich über all die kleinen Babyoutfits! Dieses hier ist aus der Sammlung, die meine Mutter aus meinen Kindertagen aufbewahrt hat.
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Beste (und fotogenste) Investition dieses Sommers!
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Meine Mutter schenkte mir einen Strauss schönster Max Havelaar Rosen, die über eine Woche schön blieben. Ich schenkte ihr kurz davor einen Strauss "normaler" Rosen, die nach zwei Tagen den Kopf hängen liessen...:-(
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Der Rock geht mittlerweile leider schon nicht mehr zu...:-D

Ich bin gespannt, wie die nächsten drei Monate verlaufen werden. Ich hoffe, ich finde immer mal wieder die Zeit, meine Kamera hervorzunehmen. Vor allem auch, wenn das Baby dann da ist!
♡Stefanie

Outfit: Kirschenbäuchlein

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Der September ist bei uns gerade noch so schön und warm und ich habe das Gefühl, dass ich die warmen Temperaturen jetzt so richtig geniessen kann, weil es doch keine 30°C mehr sind. Darum möchte ich die Chance nutzen, meine Kleider nochmal anzuziehen, bevor es dann um die Knöchel herum zu kalt dafür wird.
Dieses Kirschenkleid sah ich schon im Frühling und dachte, dass es mit Babybauch bestimmt süss aussehen würde. Mittlerweile kriege ich es leider bereits nicht mehr zu bwz. für die Fotos ging es gerade noch so mit dem ersten Knopf an der Seite offen.
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Der Abend, an dem wir die Fotos gemacht haben, war so schön. Wir fuhren am Sonntagabend in die Stadt, um draussen etwas zu essen und parkten gegenüber dieser schönen schwarzen Wand. Eigentlich wollte ich ein paar Fotos von unserem Abendessen schiessen, aber als ich die Wand sah, wechselte ich meine Absicht zu Outfitfotos. Ich tue mich immer ein bisschen schwer mit diesen Outfitfotos, weil ich mir selber darauf meist nicht gefalle und mir beim Posieren blöd vorkomme. Weil wir die Sache kurz halten wollten, stellten wir diesmal den Mehrfachbildmodus ein und Domi knipste einfach mal drauflos und ich ging ein bisschen auf und ab entlang der Wand. So klappt es viel besser mit den Fotos, als wenn ich eine einzelne Position wähle und er dann das Foto macht. Hätten wir eigentlich auch schon früher drauf kommen können... (Profis!).
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Auf jeden Fall war dieser Abend in seiner Einfachheit sehr gemütlich und schön. Feines Essen draussen, gute Gespräche mit meinem Freund und nachdem der Burger im Magen war, musste ich dann auch noch den zweiten Knopf und den Reissverschluss meines Kleides öffnen. Bis nächsten Sommer muss es dann wohl in den Kleiderschrank. ;-)
♡Stefanie

Paris 2018

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Schon vor einiger Zeit fuhren Domi und ich mit dem Zug für einige Tage nach Paris. Ich hatte ihm diesen kleinen Trip zum Geburtstag geschenkt. Immer wieder kamen wir in Gesprächen auf die Idee, nach Paris zu fahren, vor allen Dingen, weil man von Basel in wenigen Stunden mit dem Zug dort ist.
Ich buchte uns das Hoxton Hotel, denn es durfte schliesslich etwas Feineres sein, und ich suchte im Voraus ein paar Cafés, Restaurants und Shops heraus, die ich gerne besuchen wollte. Ansonsten wollten wir uns einfach ein wenig treiben lassen. Wir haben bisher mit dieser Art der "Planung" gute Erfahrungen gemacht, denn wenn man ein paar Orte hat, die man anpeilt, sieht man automatisch eine ganze Menge einer Stadt.
Natürlich liessen wir auch einige Hotspots von Paris nicht aus und schlenderten am ersten Abend gemütlich der Seine entlang. Alles in allem mussten wir aber auf unserem Weg zu einigen Flohmärkten etwas ausserhalb des Zentrums feststellen, dass das "schöne Paris" zwar wahrhaftig sehr schön ist, dass die Stadt aber etwas ausserhalb schon ganz bald - ich sag jetzt mal "ghettoid" wird. Es wäre ja auch naiv zu glauben, dass so grosse Städte nicht zwei Gesichter haben. Zum einen das schöne Zentrum für die Touristen, zum anderen - ich sage jetzt mal die "echte" Stadt - wo die normal oder wenig verdienende Bevölkerung lebt. In Paris ist uns dieser Gegensatz sehr stark aufgefallen.
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The Hoxton Hotel - Unser Zimmer, das Café im Parterre, das Restaurant und das Frühstück

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Das süsse Odette ideal für einen Zwischenstopp
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Le relais de l'entrecote - Leider sieht man das Essen nicht so gut, aber das Glück ist dafür in meinem Gesicht zur erkennen!;)

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Frühstück im Holybelly


Als tolle Tipps kann ich folgende Orte empfehlen:
  • The Hoxton (s. Link oben) - Nicht nur zum Übernachten, sondern auch zum Kaffe trinken, essen oder auf einen Cocktail.
  • Odette - süss für einen Zwischenstopp
  • Sézane - absolut wunderschöne Boutique, für meinen Geldbeutel leider zu teuer... :(
  • Le relais de l'entrecote - Hier gibt es nur ein Menü, und zwar einen grünen Salat als Vorpeise, dann Entrecote mit geheimer Haussauce und Pommes. Die Kellnerinnen tragen ein schickes schwarzes Kleidchen mit weisser Schürze und waren alle ausserordentlich freundlich. Unser Highlight!
  • Holybelly - Der für uns perfekte Frühstücksspot. Wir mussten zwar kurz anstehen (was wir sonst nie machen...), aber die Frühstückskarte liess keinen Wunsch offen.
Ich werde diesen Trip für immer in ganz besonderer Erinnerung behalten, denn in diesen Tagen ahnten wir mit jedem Tag mehr, dass wir vielleicht bald ein Baby bekommen könnten. :))))
♡Stefanie

Wir bekommen ein Baby!

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Wir bekommen ein Baby! Das ganze Glück, das in dieser Aussage steckt, ist für mich noch nicht ganz fassbar. Immer habe ich mir gewünscht, einmal eine kleine Familie zu haben, hatte aber auch immer grosse Sorge, ob dieser Wunsch sich für mich/uns auch wirklich irgendwann erfüllen würde. So viele Hindernisse schienen auf dem Weg dahin überwunden werden zu müssen, dass ich es nie wagte, davon auszugehen, dass alles so kommen würde, wie ich es mir erhoffte. Dass es für uns nun Wirklichkeit geworden ist, ist noch immer nicht selbstverständlich für mich und auf jedem Schritt begleiten mich viele Sorgen. So bin ich. Aber ich versuche ganz bewusst, die Sorgen immer wieder zur Seite zu schieben und mich über den Moment und das jetzige Glück zu freuen.
Das gesagt, finde ich es so toll, eeeendlich Babykleidchen anzuschauen, über Kinderwagen nachzudenken und eine Namensliste zu erstellen. Dinge, auf die ich mich schon immer so gefreut habe. Natürlich musste ich auch gleich ein erstes Paar Babyschühchen stricken. Gleichzeitig habe ich schon tausend weitere kleine Strickprojekte im Kopf. Aber eins nach dem anderen.
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Unser Baby wird im Dezember zur Welt kommen, ich habe also schon die Hälfte der Schwangerschaft hinter mir. Bisher ging es mir sehr gut und ich hatte keine grösseren Beschwerden ausser der klassischen Frühschwangerschaftsübelkeit und einer wahnsinnigen Müdigkeit, so dass ich die ersten Wochen nebst dem Arbeiten vorwiegend schlafend verbracht habe. ;) Dies erklärt auch die Pause, die ich mir vom Blog genommen habe. Viel im Kopf, keine Energie im Körper. So könnte man die ersten drei Monate wohl etwa zusammenfassen.

Wir lassen alles langsam und gemächlich angehen, nehmen uns für jede Entscheidung Zeit und sind einfach unendlich dankbar, dass es uns gut geht.

♡Stefanie

Bildertag #21

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Meine erste Ferienwoche neigt sich dem Ende zu. Das Osterwochenende haben wir zusammen mit unseren Familien am Sonntag und Montag verbracht. Nach dem vielen Sitzen und Essen hatten wir am Sonntagabend einen Motivationsschub in Sachen Sport. Seither konnte ich mich jeden Tag zu einer Einheit Sport aufraffen. Für mich Sportmuffel ist das eine stolze Leistung. Zusammen mit Domi machte ich eine Joggingrunde und an den restlichen Tagen stand eine Yoga-Session auf dem Programm. Es wäre einfach zu schön, wenn ich meine Motivation aufrecht erhalten könnte und ich Sport und Bewegung mehr in meinen Alltag integrieren würde.
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Ansonsten habe ich die ruhigen Tage zu Hause genossen. Wenn mich die Welt allzu oft mit all ihren Eindrücken und Verkehrtheiten überfordert, kann der Sturm in meinem Kopf an solchen Tagen zur Ruhe kommen und ich kann meine Gedanken wieder sortieren. Das tut einfach gut! Ich hatte Zeit, den Kaffee ein bisschen länger als sonst zu geniessen, mit Domi durch die Stadt zu schlendern und meinen Kleiderschrank zu durchforsten. Ich möchte es schaffen, einen Kleiderschrank voller Klamotten zu haben, die ich gerne und bewusst anziehe. Alles andere möchte ich loswerden. Ich miste zwar in regelmässigen Abständen aus und kann mich gut von Dingen trennen, aber ich möchte trotzdem mehr Übersicht schaffen. Im Moment recherchiere ich noch ein wenig, wie ich das am besten umsetzen könnte...
♡Stefanie