Bildertag

Ein paar Bilder, die sich in letzter Zeit auf meiner Fotokarte angesammelt haben... Der Frühling ist hier in voller Blüte, es ist so grossartig! 
Im Moment bin ich ganz fest am Geld Sparen, denn ich habe mich entschieden, ein Auto zu kaufen. Mein erstes! Ein wenig fühle ich mich als Verräterin an der Umwelt...;) Bisher bin ich immer mit dem Zug zur Arbeit gefahren, aber langsam merke ich, wie mich das Zugfahren auslaugt. Kürzlich habe ich einen Text darüber geschrieben, was mich tagtäglich so sehr nervt am Zugfahren - 
vor allem an den Menschen, die Zugfahren!:) Ausserdem würde ich eine Menge Zeit sparen mit dem Auto, wäre abends früher zu Hause. 
Auch am Sparen bin ich, weil Dominik und ich im Sommer in die USA fliegen! Juhee!!! Dieses Wochenende planen wir unsere Route. Ich kann es kaum erwarten. New York, Kalifornien, Nashville. Das müssen wir irgendwie alles in 3 Wochen reinpacken können. Wünscht mir Glück und Geldsegen!
Was macht ihr Schönes dieses Wochenende?
Alles Liebe
♡Stefanie

Privates im Internet


Beim Bloggen stellt sich für mich immer wieder die Frage: Wie viel Persönliches und Privates zeige ich von mir im Internet? Einerseits bin ich jemand, der gerne Persönliches über andere Menschen erfährt. Ich führe gerne ehrliche und offene Gespräche, bei denen ich merke, dass mir jemand etwas von sich anvertraut. Auf Blogs lese ich gerne Posts, bei denen es um persönliche Geschichten und Erlebnisse geht. Auch wenn ich diese Personen gar nicht kenne, interessieren mich ihre Geschichten.
Doch dann gibt es Momente, in denen mir das alles so komisch vorkommt. Meistens dann, wenn ich mit Leuten zusammen bin, die überhaupt nichts mit Bloggen oder dem Internet am Hut haben. Mir wird dann wieder bewusst, wie seltsam es eigentlich ist, dass man so viel von sich selbst ins Internet stellt und es komplett sich selbst überlässt. Man könnte den Blog ja auch privat führen oder ihn nur mit Menschen teilen, die man kennt. Irgendwo suche ich aber doch das Echo von aussen, möchte mich austauschen, möchte Menschen finden, die mir ähnlich sind und sich für die gleichen Dinge interessieren wie ich. So wie das jemand zum Beispiel beim Sport oder im Buchclub findet, hat mich mein Weg nunmal in die Blog-Szene geführt.
Und doch ist es das Internet, in dem ich mich hier bewege. Wenn ich mir überlege, welche Posts ich auf meinem Blog veröffentlichen soll, sage ich mir zwar immer: "Poste das, was du selbst gerne lesen möchtest." Aber ich kann und will dieser Idee nicht ganz folgen. Einerseits hat das mit meinem Beruf als Lehrerin zu tun, andererseits misstraue ich dem Internet ein ganz gewaltiges Stück. Für meinen Blog bringt mich das in einen Zwiespalt, denn ich würde sehr gerne mehr von meinen persönlichen Gedanken, meinen Freunden, meiner Familie und meinen Erlebnissen mit meinem Freund hier berichten. Schliesslich betrachte ich meinen Blog trotz aller Öffentlichkeit als ein Tagebuch, das ich später gerne lesen möchte.
Alles in allem fühle ich mich beim Bloggen gut, solange ich mich sicher fühle. Wenn ich hinter dem stehen kann, was ich hier veröffentliche. Wenn es mir völlig egal ist, wer das liest. Wenn es für mich auch OK wäre, wenn mein Chef das lesen würde. In Bezug auf das Berufsleben muss man meiner Meinung nach nämlich immer auch etwas vorausdenken. Was mal im Internet ist, lässt sich nicht mehr rückgängig machen! Das versuche ich schliesslich auch meinen Schülern in Medienkunde beizubringen! 
So habe ich für mich entschieden, dass ich hier auf meinem Blog auf klare Stellungnahmen jeglicher Art verzichte, dass ich mich mit persönlichen Gefühlen über bestimmte Lebenssituationen zurückhalte und dass ich Menschen, die ich fotografiere sowieso immer frage, ob sie ihr Bild hier haben möchten oder nicht.
Ausserdem habe ich mein Facebook Profil gelöscht und habe auch keines für meinen Blog. Klar kann man damit netzwerken und viele neue Leser gewinnen, aber vor Facebook habe ich einfach zu viel Respekt bekommen. Und schliesslich habe ich auch mein Instagram Konto auf privat gestellt. So habe die Kontrolle darüber, wer meinem Profil folgt.
Klar, so werde ich niemals in die „Top Ten der all time favorite Blogs“ kommen, weil ich auf diese Weise im Leben nie so viele Menschen erreichen kann wie andere Blogger. Das ist zwar schade, aber dafür habe ich mich entschieden und damit kann ich gut leben.
Wie seht ihr das? Wie privat oder wie öffentlich bloggt ihr? Warum? Mich interessiert eure Meinung!

Stefanie

DIY: Moleskine Notizbuch umgestalten

Nach meinen neun obligatorischen Schuljahren wechselte ich für weitere 4 Jahre ans Gymnasium. Damals kaufte ich mir zum Start an der neuen Schule meine erste Moleskine Agenda. Und seitdem wollte ich nie mehr eine andere. Mittlerweile führe ich ein Moleskine-Heft für meine Rezeptesammlung, meinen Blogplan, mein Tagebuch und mein Notizbuch. Das neueste Stück in meiner Sammlung ist ein weisses Notizbuch, das mir als Tagesjournal dient. In seinem kleinen Format (9x14cm) passt es ideal in meine Handtasche und ich kann es überall mitnehmen. Ich klebe darin Erinnerungen ein, schreibe mir Zitate auf oder notiere Gedanken, die ich während dem Zugfahren oder Kaffeetrinken hatte. Der Unterschied zu meinem Tagebuch ist, dass ich darin jeweils monatlich festhalte, wie es mir ergangen ist und was mich beschäftigt. Dafür setze ich mich jeweils in Ruhe hin und überlege mir, was ich schreiben möchte. Im Notizbuch halte ich dagegen mehr oder weniger Gedankenfetzen, Augenblicke und Schnappschüsse fest. Das, was sich im Grunde nicht festhalten lässt, weil es viel zu schnell wieder vergessen geht! ;) 
Ausserdem habe ich den Umschlag umgestaltet, indem ich mit einem wasserfesten Stift die Icons meines Blogs und ein paar andere Dinge aufgemalt habe. Die Icons fassen alles zusammen, was mich interessiert und was somit auch in dieses Notizbuch gepackt wird.
Wenn ihr Moleskine mögt, jemandem ein Geschenk machen möchtet oder ihr schon lange vorhattet, endlich ein Notizbuch zu führen, um eure Gedanken festzuhalten, dann kriegt ihr mit dem Code MOL-FS auf alle Bestellungen ab 10€ kostenlosen Versand!
♡Stefanie

DIY: Tasche aus Lederimitat

Ich hatte da mal so eine Idee, dass ich gerne eine simple Ledertasche nähen möchte. Dem ging das Bedürfnis einer grossen Tasche vor, die zu allem passt, die Platz für meinen Laptop hat und ganz ohne Schnickschnack gut aussieht. Als eine Art Testversion - um nicht teuers Leder zu ruinieren - nähte ich mir meine gewünschte Tasche vorerst mal aus Lederimitat. Dies ist relativ gut mit der Nähmaschine zu verarbeiten und hat innen ein lustiges schwarzes Futter.
Demnächst werde ich mich aber dann auf die Suche nach echtem, erschwinglichem Leder machen, in der Hoffnung ein schönes Stofffutter und aus dem gleichen Leder auch eine Laptop- und ein iPad-Hülle zu nähen. Möge es wahr werden!

Wenn ihr Lust habt, die Tasche nach zu nähen, hier eine kurze Anleitung:
--> Masse der fertigen Tasche: H: 35cm, B: 45cm, T: 15cm
--> Masse der Henkel: 62cm x 4cm,  2 Stück
  1. Das Material wie auf der Zeichnung 1 zuschneiden. Nahtzugabe beträgt 1.5cm.
  2. Die beiden Seitnnähte links auf links! (also mit der Lederseite nach aussen) schliessen. 
  3. Eine Seite der beiden Nahtzugaben auf die Hälfte zurückschneiden wie auf der Zeichnung 2 (die blaue Strichlinie ist die in Schritt 2 genähte Naht).
  4. Die normale Nahtzugabe über die gekürzte legen und knappkantig auf die Tasche nähen. Zeichnung 3.
  5. Auf der anderen Seite Schritt 3 und 4 wiederholen.
  6. Tasche umdrehen. Die beiden Kanten des Bodens aufeinanderlegen und zusammennähen. Von aussen sieht es dann nach innen gefaltet aus und ergibt die Tiefe der Tasche.
  7. Den Saum (1.5cm Nahtzugabe) nach innen legen und absteppen.
  8. Die Henkelstreifen je einmal falten und knappkantig absteppen. Die Henkel jeweils 7cm unterhalb des Taschenrandes und 12cm vom Aussrand nach innen gemessen an die Tasche nähen. Eine Naht im Reckteck mit Kreuz sieht hübsch aus, muss aber nicht sein.
Ich hoffe, meine Anleitung war verständlich! Hier sieht man, wie die Tasche "getragen" aussieht.
Machts gut!
♡Stefanie

Hausgemachtes Brot: Butterzopf

Für mein nächstes Brot habe ich zur Abwechslung mal nicht den Gusseisentopf verwendet, sondern ganz normal im Backofen gebacken. Hier in der Schweiz wird sonntags oft Butterzopf zum Frühstück gegessen. Darum wollte ich bei meinen Anfänger-Brotback-Abenteuern natürlich auch mal dieses traditionelle Brot ausprobieren.
Das Rezept hat gut hingehauen, allerdings hätte ich den Zopf noch ca. 5 Minuten länger im Ofen lassen sollen (Ich konnte nicht warten und nahm den Zopf schon nach 35 Minuten raus. Tztztz). Für 2 Personen habe ich nur die Hälfte der unten genannten Mengen verwendet.
Mein Rezept stammt von Swissmilk.
1 kg Mehl, z. B. Zopfmehl
1 ½ EL Salz
42 g Hefe, zerbröckelt
ca. 5,5 dl Milch, lauwarm
150 g Butter, flüssig, ausgekühlt
1 Eigelb mit
1 EL Vollrahm verquirlt 
  1. Hefe in wenig Milch auflösen. Das Mehl mit Salz mischen und mit einem Löffel eine Mulde formen. Hefe/Milch mit restlicher Milch und Butter hineingiessen.   
  2. Mit der Küchenmaschine oder von Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur aufs Doppelte aufgehen lassen. Man kann den Teig auch über Nacht ziehen lassen.
  3. Teig halbieren, 2 Stränge formen und einen Zopf flechten. Wie man das richtig macht, findest du hier. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, 15 Minuten aufgehen lassen. Mit Eigelb bepinseln.
  4. Im unteren Teil des auf 200 °C vorgeheizten Ofens 45-55 Minuten backen.

Mögt ihr Butterzopf? Wenn nicht, was esst ihr sonntags zum Frühstück?
Habt einen guten Freitag und dann einen super Start ins Wochenende!:))
♡Stefanie

März-Drink

Er sieht zwar nicht so hübsch aus, ist dafür umso leckerer. Mein März-Drink bzw. Smoothie besteht aus einer Mischung von Kiwi und Banane! 

Rezept für 2 Gläser:
1 Banane
1 Kiwi
200 ml Wasser
Unser Smoothie Mixer wird so rege genutzt, dass ich schon ein schlechtes Gewissen gegenüber unserer Nachbarn habe. Die werden bestimmt schon wahnsinnig wegen dem Rattern unseres Mixers jeden Morgen. Naja, zumindest ist es für einen guten Zweck. Eine Dosis Früchte pro Tag!
In Zukunft möchte ich mich auch noch an die Gemüsedrinks wagen. Mal schauen, ob die bei uns auch so gut ankommen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.
♡Stefanie