Outfit: Dazwischen

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Der Sommer ist noch nicht vorbei! Am Donnerstag wirds hier nochmals 28 Grad! Und vor zwei Tagen schwamm ich noch gemütlich im See. Nur weil es heute kalt und grau war, ist der Sommer noch nicht vorbei!
Aber ein bisschen eben schon. Die 3. Staffel House of Cards hat gerade auf Netflix begonnen, Domi hat am Wochenende Apfelmus gemacht und ich dachte heute schon daran, eine heisse Schokolade zu trinken... Darum war es auch legitim, dass ich meinen Filzhut aus dem Regal geholt habe. Im Hochsommer kam ich mir damit blöd vor. Aber das Kleid durfte eben auch mit, darum ist es doch noch ein Stück Sommer. So ein Gemisch. 

Dieses blaue Kleid ist so wahnsinnig bequem. Leider zerknittert der Leinenstoff sehr schnell, weshalb es dann nicht mehr so schön aussieht. Aber das macht die Farbe dann wieder wett, finde ich. Ich liebe es! 
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Denkt ihr schon an den Herbst? Wenn ja, habt ihr besondere Pläne oder Dinge, auf die ihr euch sehr freut?
Hier in der Schweiz gilt es Ende Monat über wegweisende politische Entscheidungen abzustimmen. Darum muss ich mich unbedingt in die Thematiken einlesen, damit ich für mich, meine Generation und die kommenden die richtige Entscheidung treffen kann. Danach sehe ich mich in der absolut glücklichen Lage, dass ich mich auf ein paar Tage im Süden freuen kann und somit hoffe, dass mir der Sommer nocht etwas erhalten bleibt. Noch ein paar Sonnenstrahlen und salzige Wassertropfen auf der Haut mehr!:)
♡Stefanie
Outfit Details: Kleid: princess highway, Schuhe: Saltwater Sandals, Tasche: selbst gemacht, Hut: bonprix

Tour de Suisse: Matterhorn

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Den dritten und letzten Teil unserer kleinen Schweizrundreise verbrachten wir in Zermatt, um das Matterhorn zu sehen. Wir beiden waren zum ersten Mal in Zermatt und es wurde auch höchste Zeit. Als Schweizer sollte man diesen Berg einfach mal in echt gesehen haben. Mich faszinieren die Berge eigentlich nicht besonders - eher schlecht, wenn man in der Schweiz wohnt... - aber als ich in Zermatt in den Himmel blickte und diesen Spitz über den Dächern herausragen sah, hat mich die Freude doch gepackt. Wir fuhren mit der Gornergratbahn bis zum höchsten Punkt (3098 m.ü.M.), den man als Tourist bequem erreichen kann und fanden uns bei strahlendem Sonnenschein mit den Schuhen halb im Schnee wieder. Unser Blick auf diesen wirklich aussergewöhnlichen Berg und die gesamte Alpenlandschaft darum herum. Ein amerikanischer Tourist, mit dem wir uns kurz unterhalten hatten, beschrieb die Erfahrung treffend als "spiritual". Ich hätte es mir bei einem Berg nicht vorstellen können, aber so ein Wunderwerk der Natur mit eigenen Augen zu sehen, ist einfach unersetzlich.
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Wenn ihr in geraumer Zeit in die Schweiz reist oder speziell nach Zermatt, könnt ihr mich gerne um Details bezüglich Unterkunft, Essen oder Ausflügen fragen.
♡Stefanie
PS: Ausser das eine Bild in schwarz-weiss habe ich kein einziges Foto bearbeitet. Ich schwöre! Der eine See heisst schliesslich nicht umsonst Grünsee.

30

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Jaja, jetzt bin ich also 30. Ich hatte mich nicht so wahnsinnig auf meinen Geburtstag Anfang Woche gefreut. Obwohl es ja nur eine Zahl ist, schwingt genau mit ihr eben auch einiges an Erwartungen mit. Und schliesslich vergleicht man sich ja auch mit den Gleichaltrigen um sich herum. Die einen haben bereits drei Kinder, die anderen gerade ein Haus gekauft. Wiederum andere sind Single oder auf Weltreise. Es ist ja immer alles relativ. Und ich lebe ja ganz bewusst so, wie ich jetzt lebe. Ohne Ehering, ohne Kinder und ohne Hypothek. So habe ich es mir ausgesucht. Aber ich freue mich unheimlich auf das, was noch kommt!:) Aber vor allem geniesse ich jetzt mein 30. Lebensjahr so gut, wie es geht; schliesslich hat man nur einmal im Leben eine 3 und eine 0 als goldene Ballons. 
Einen Tag vor meinem eigentlichen Geburtstag feierte ich mit meiner Familie und meinen Freunden eine ganz schöne Sommerparty. Ich würde gerne ganz viele Fotos posten von meinen Gästen, aber das geht ja leider nicht, ohne sie zu fragen.:) Draum gibts halt nur eines von meiner Wenigkeit und ein bisschen vom Drum und Dran. Ich hatte ein riesen Glück mit dem Wetter, wofür ich sehr dankbar bin. Und es war einfach wahnsinnig schön, alle Menschen, die mir wichtig sind, an einem Ort versammelt zu haben. Fast alle, mein Papa hat natürlich gefehlt. 
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Diese lustigen Zuckerbeutelchen sind bedruckt mit Kinderfotos von mir. Diese kann man für Partys oder sonstige Anlässe bei der Zuckermühle Rupperswil bestellen und ganz nach dem eigenen Geschmack gestalten.
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Den Club 27 habe ich überlebt. Weiter gehts!
♡Stefanie

Hibiskussirup Cocktail

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Tequila schmeckt ja nicht gerade jedermann. Aber in Form eines Paloma Cocktails ist das wieder eine andere Sache. Ich fand dieses interessante Rezept für einen selbst gemachten Hibiskussirup und gab deshalb dem Tequila nochmals eine Chance. Einem pinken Getränk kann man im Sommer schliesslich kaum widerstehen, oder?!

Rezept für Hibiskussirup:
  • 150 ml Wasser
  • ca. 10 g getrocknete Hibiskusblüten
  • 30 g Rohrzucker
  • Saft 1 Grapefruit (zuerst Saft auspressen für den Cocktail, danach mit einem Sparschäler die Schale in Streifen abschälen) 
Wasser, Hibiskusblüten, Grapfefruitschale und Zucker in eine Pfanne geben und zum Köcheln bringen und bei gelegentlichem Rühren solange köcheln bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann von der Herdplatte wegnehmen, Deckel drauf und etwa 20 Minuten ziehen lassen. Danach alles durch ein Sieb in ein Glas oder eine kleine Flasche giessen und abkühlen lassen.
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Rezept für einen Paloma Cocktail (2 Gläser):
  • 50 ml Tequila (am besten wirds mit ein qualitativ hochwertigen; ich mag es lieber mit weniger als 50 ml, aber das ist Geschmacksache.)
  • 50 ml Grapefruitsaft
  • 3 EL Hibiskussirup
  • ein paar Spritzer Limettensaft
Das Glas mit Eiswürfeln füllen, alle Zutaten zugeben und mit Mineralwasser auffüllen. 
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Cheers!
♡Stefanie

Tour de Suisse: Montreux

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Die nächste Station unserer kleinen Schweizreise im Juli war Montreux am Genfersee. Dort hatten wir schon Wochen zuvor zwei Tickets für das Montreux Jazz Festival gebucht, um Lana Del Rey zu sehen. Nicht gerade Jazzmusik, aber das Festival bietet auch immer seinen Teil an Popmusik an. Der Vibe von "Video Games" finde ich bis heute toll. Das Konzert war wie aus einer anderen Zeit; das macht Lana Del Rey ja auch ein wenig aus. Domi fehlte zwar eine Dramaturgie in der Show und für ihn hatte es eine "valiumartige" Wirkung, aber das ist nun mal diese Art Musik. Dafür fand er die Musik an sich und das Californafeeling auch toll!:) Witzig war, dass am nächsten Tag in der Konzertkritik genau das Wort "valiumartig" verwendet wurde. Auch zu Lanas Person gehen wohl die Meinungen stark auseinander. Ich kann nur sagen, dass sie eher schüchtern gewirkt und wirklich sehr nett und zugänglich auf ihre Frontrow-Fans reagiert hat. 
Die Riviera in Montreux hat mir wahnsinnig gut gefallen. Dort liefen wir mehrmals entlang zum Jazzfestival und zurück und weit, um das Chateau de Chillon zu besichtigen. Eine kleine Promenade direkt am Wasser mit tollen Blumen und Palmen. Und unser Hotel war der absolute Knaller. Ein wunderschönes, in die Jahre gekommenes Belle Epoque Hotel. Ich kam mir ein bisschen vor wie im Grand Budapest Hotel. Einfach toll! Auch die Zugfahrt von Gruyère nach Montreux hatte einen Belle Epoque-Charme, denn wir erwischten einen Golden Pass Zug. Da kriege ich immer dieses nostalgische Gefühl, wenn ich all die schönen kleinen Details im Mobiliar und der Ausstattung sehe und denke, wie heute die Formen und Linien einfach und nüchtern sind und die Dinge oftmals charakterlos wirken.
Das schöne Montreux werde ich in guter Erinnerung behalten.
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Unser nächster und letzter Stopp war dann schliesslich in Zermatt, um das Matterhorn zu sehen. Und wir hatten Glück mit dem Wetter!:)
♡Stefanie

DIY Picknicktuch und Spiele

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Wir gehen sehr gerne im Sommer spontan zum See für ein kleines Picknick. Dann packen wir unseren Picknickkorb, ein Buch und etwas zu essen und fahren zu einer der vielen schönen Wiesen am Vierwaldstättersee. 
Da mir nur eine hässliche Picknickmatte haben, nehme ich immer ein Tuch zum Drüberlegen mit. Als ich mithilfe von Makerist eine schnelle und einfache Batiktechnik ausprobieren durfte, sah ich das als eine Gelegenheit, ein neues Picknicktuch zu machen.
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Der Vorteil dieser Batiktechnik ist, dass man dafür keine Farbe anmischen muss und die Handhabung auch drinnen gut klappt und sauber ist, weil man das zu färbende Stück ins Einmachglas steckt.

Man braucht:
  • Batikfarbe(n), z.B. von Marabu
  • Einmachglas (,in dem das zu färbende Stück Platz hat)
  • das zu färbende Stück (Kissenhülle, T-Shirt, Schal etc.)
  • Gummihandschuhe
  • Unterlage
Zuerst habe ich den Stoff auf der Unterlage ausgebreitet. Einige Batikfarben muss man vor dem Färben mit Salz mischen, einige nicht. Dann habe ich das Einmachglas und die Farben bereit gelegt. Den Stoff legt man zuerst wild in Falten, dann schüttet man vorsichtig mit einem Löffel das Färbepulver in die Falten hinein. Je mehr Pulver man verwendet, desto intensiver wird die Farbe. Wenn man mehrere Farben verwendet, sollte man darauf achten, dass man die Farben nicht vermischt (s. Tipp!)
Jetzt beginnt man von aussen nach innen den Stoff zusammenzuquetschen bis er klein genug ist, dass er ins Glas passt. Dann kocht man etwas Wasser auf und giesst es ins Glas über den Stoff. Je nachdem wie viel Wasser man verwendet, desto umfassender wird der Stoff gefärbt. Wenn man helle Stellen behalten möchte, sollte man nicht allzu viel Wasser verwenden. Dann Deckel drauf und ca. 10 Minuten warten.
Nach der Einwirkzeit nimmt man den Stoff aus dem Glas, giesst das Wasser ab und wäscht den Stoff im Waschbecken oder in der Badewanne aus. Hier muss man bedenken, dass die Farbe, die noch im Tuch ist, weiterhin färbt, deshalb sollte man das Auswaschen zügig machen. 
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Tipp:
Zu viele Farben sind nicht gut, da die Mischung schnell einen Grau- oder Braunton ergibt. Darum habe ich zunächst nur mit blau begonnen. Weil ich eine Art Feuerwerkeffekt wollte, habe ich in einem zweiten Durchlauf das nasse Tuch nochmals ausgebreitet und an einigen Stellen grünes und pinkes Pulver draufgestreut. Aber nie beide Farben übereinander. Man sieht schnell, wie sich die Farbe einsaugt. Da ich das Tuch danach nicht nochmal zusammengefaltet sondern nach ein paar Minuten nur nochmals ausgewaschen habe, hinterliess die Färbung kleine Punkte, die eben am Ende ein bisschen wie Feuerwerk aussehen.:)
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Da mich nach dem Färben die DIY-Wut gepackt hat, machte ich gleich weiter und nähte drei Picknicktuch-Spiele zum Mitnehmen. Warum? Die sind so leicht und brauchen praktisch keinen Platz in der Picknicktasche. Die Idee hatte ich vor einer Weile von hier bekommen.  
Dafür nahm ich alten Stoff, schnitt ihn in Quadrate und malte mit Stofffarben drei Ideen für Spiele drauf: Einmal Eile mit Weile, Mühle und das Quadrate-Spiel, welches ich ebenfalls aus dem erwähnten Blogpost übernommen habe. Eile mit Weile ist natürlich etwas aufwändig und das Quadratespiel macht genauso viel Spass und ist im Nu gezeichnet. Und weil ich noch viel Spitzenborte im Schrank hatte, fasste ich die Spieltüchlein damit noch ein, damit sie etwas hübscher aussehen.
Die Spielfiguren sind natürlich fakultativ, aber sie sind mir im Bastelladen zu jener Zeit ins Auge gestochen, deshalb habe ich sie mir gekauft. Auf einem ungemähten Rasen stehen sie allerdings eh nicht so gut, weshalb es sich nicht unbedingt lohnt...
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Somit hatten wir einen sehr spielreichen Nachmittag am See, denn nebst den Picknickspielen machten wir auch noch eine Runde Minigolf. Aber wie immer verlor ich natürlich.;) Kein Wunder bei dieser Haltung... ¯\_(ツ)_/¯
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Alles Liebe
♡Stefanie