Meine Weihnachtswunschliste

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Als meine Schwester und ich Kinder waren flatterten in der Adventszeit immer die Spielzeugkataloge ins Haus. Wir durften dann jeweils eine bestimmte Menge an Sachen ankreuzen, die wir uns zu Weihnachten wünschten. Ich glaube mich vage zu erinnern, dass mir bewusst war, dass meine Eltern uns einen oder zwei dieser Dinge zu Weihnachten kaufen würden. Aber ich weiss auch noch, dass wir jeweils einen kleinen Wunschzettel fürs Christkind schrieben und diesen am Abend vor Weihnachten vors Fenster legten. Vielleicht haben sich diese zwei Erinnerungen vermischt und die Sache mit dem Wunschzettel war ein paar Jahre früher. Jedenfalls macht es mir immer noch Spass, jede Weihnacht einen Wunschzettel für mich zusammen zu stellen. Ich bin mein eigenes Christkind und erfülle mir den ein oder anderen Wunsch einfach selbst!

Nebst den materiellen Dingen wünsche ich mir aber am meisten, dass ich die Weihnachtstage dieses Jahr geniessen kann und die Dinge so nehmen kann wie sie kommen.
Die Tage sind gezählt, ich sollte mich mal ans Weihnachtsbaum-Aufstellen machen!
♡Stefanie
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Unser Adventskalender

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Dieses Jahr entschloss ich mich, wieder einen Adventskalender für meinen Freund (und mich) zu basteln. Gemacht habe ich ihn dann natürlich erst am 30. November. Immerhin dauerte es nicht lange und ich hatte alle Materialien schon griffbereit. Das Holzbrett konnte ich vom letztjährigen Adventskalender wiederverwerten und habe es mit schwarzer Kreidefarbe angestrichen. Die restlichen Bastelmaterialien wie Papiertütchen, Aufkleber, Kreidestift, Glitterpapier und Lichterkette hatte ich alle schon zu Hause im Bastelschrank.
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Auch (noch) ohne Kinder ist ein Adventskalender genau so schön, aber ich wollte keine bedeutungslosen Kleinigkeiten verpacken, sondern etwas Persönliches machen. Darum entschied ich mich für einen Foto-Adventskalender. Jedes Täschchen enthält ein Foto eines schönen Ausflugs oder Moments unseres gemeinsamen Jahres. 2017 war für uns ein sehr schwieriges Jahr, weil wir beide unsere Väter verloren haben, deshalb soll uns der Adventskalender an die schönen Momente unserer gemeinsamen Zeit erinnern. 
Ich habe die Fotos als Anhänger gebastelt, so dass wir sie an den Weihnachtsbaum hängen können, sobald er bereitsteht. 
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Seit wir Weihnachten nicht mehr mit meinem Vater feiern können, mag ich die Zeit eigentlich nicht so sehr. Darum ist es mir umso wichtiger, dass ich probiere, die schönen Dinge meines Lebens hervorzuheben und mich daran festzuhalten.
♡Stefanie

Kerzen der Freiheit

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Wenn in der Welt alles drunter und drüber geht und es so scheint, als wären wir noch nie weiter weg von einer gerechten Welt gewesen, dann komme ich mir oft blöd vor, wie ich zu Hause auf dem Sofa sitze und mich über die teuere Autorechnung nerve oder finde, dass das Brot vom Bäcker nicht so gut schmeckt wie erwartet. Dass genau ich das Glück hatte, in der Schweiz geboren worden zu sein, dass ich zur Schule gehen konnte, meine Ausbildung selber wählen konnte, dass ich entscheiden kann, ob und wann ich heiraten und eine Familie gründen möchte, dass ich mein eigenes Geld verdiene und in einer Wohnung leben kann. Dieses Glück betrachte ich zu oft als selbstverständlich. Meine Tatenlosigkeit für diejenigen Menschen, die dieses Glück nicht haben, nagt immer wieder an mir. Was kann ich tun? Wie kann ich meinen Reichtum mit denjenigen teilen, die auf der anderen Seite geboren wurden? Mit Geld? Mit Zeit? Mit Materialismus?...
Ein kleines Zeichen kann ich aber sicher mit meinen vier "Kerzen der Freiheit" setzen. Am 10. Dezember nämlich, am Internationalen Tag der Menschenrechte, werde ich diese vier tollen Bienenwachskerzen anzünden, damit sie für alle Menschen leuchten, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind. Und auch damit ich mein Bewusstsein dafür stärken kann, dass ich es nicht bin.
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Falls ihr noch keinen Adventskranz bereit habt oder einfach auch eine Kerze im Zeichen der Menschenrechte anzünden möchtet, findet ihr im Webshop von Amnesty International eine Auswahl an schönen Kerzensets und Adventskerzen.
♡Stefanie

DIY: Selbstgenähte College-Jacke

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Ja, eine selbstgenähte College-Jacke sollte es eigentlich werden. Leider bin ich nicht ganz fertig geworden... Aber alles der Reihe nach: Ich durfte für die liebe Laura zur Erscheinung ihres neusten Buches, ein Jackenmodell aussuchen und dieses nähen. Im Rahmen ihrer Blog-Tour zum Buch habe ich heute die Ehre mein Modell zu präsentieren. Tja, meine unfertiges Modell. Es fehlen eigentlich nur noch die letzten Handgriffe, sprich, ich müsste zur Fertigstellung nun noch das Futter einnähen. Aber Deadline ist Deadline und so habe ich mich jetzt halt dazu entschlossen, das zu präsentieren, was ich bis dahin geschafft habe. Ich hoffe, das inspiriert euch trotzdem, Lauras Buch durchzublättern und euch euer liebsten Jackenmodell selber zu nähen.
Die Stoffe und das gesamte Material wurden mir von Stoff und Stil zur Verfügung gestellt.  Auf der Homepage findet ihr hier den Cordstoff und hier den Futterstoff.
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Ich war von der Aufgabe etwas eingeschüchtert, weil ich noch nie eine Jacke genäht hatte. Aber ich nahm die Herausforderung gerne an und entschied mich aus den 10 verschiedenen Jackenmodellen für die College-Jacke. Ich stellte mir vor, dass dieses Modell wohl etwas einfacher ist als ein Blazer oder ein Duffle-Coat. Statt dem Sweat-Stoff wollte ich aber einen Cordstoff und überlegte lange, ob in camel oder rosa. Als ich den Kittycat Patch per Zufall entdeckte, wusste ich, dass dieser auf eine girlige rosa Jacke muss!;) Der Patch ist damit nebst dem Futterstoff natürlich mein liebstes Detail an der Jacke. Mir gefällt aber auch der Kragen und die kleinen Taschen an der Vorderseite. Toll wäre die Jacke auch mit Druckknöpfen oder eben auch in einem klassischen camel Cordstoff.

Ich kam mit der Anleitung und dem Schnittmuster gut zurecht. Zweimal machte ich einen Überlegungsfehler und musste den Arbeitsschritt wieder auftrennen, aber ganz ohne Fehler schaffe ich ein Projekt sowieso ni! Für blutige Nähanfänger würde ich nicht empfehlen, mit einer Jacke als erstem Projekt zu starten. Aber wenn man schon einige Kleidungsstücke genäht hat, dann ist man mit den gängigsten Handgriffen vertraut und kann sich an eine Jacke wagen. Ich war erfreut, dass ich mit der Anleitung - im ersten Durchlauf - eine schöne (fast fertige...) Jacke hingekriegt habe.

Wer Lust hat, ein modernes Kleidungsstück nach Anleitung selbst zu nähen, dem empfehle ich auch Lauras erstes Buch "Ein Schnitt - zehn Kleider".

Ich werde die Jacke bestimmt in einem meiner nächsten Outfitposts noch in fertiger Form zeigen!
♡Stefanie

Und wieder auf dem Kürbishof

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Der Besuch auf dem grossen Kürbishof hier in der Nähe gehört mittlerweile schon fast zur Tradition. Die Farbenpracht einer solchen Menge an Kürbissen ist einfach grandios! Der Hof ist für sein grosses Angebot an Kürbissorten aus aller Welt bekannt. Es gibt Zierkürbisse, Kürbisse in allen grössen, orange, gelbe, grüne, schwarze, graue, rosarote und weisse Kürbisse. Zudem haben sie speziell geeignete Kürbisse zum Ausstechen für Halloween. Auch gibt es fürs Auge weniger schöne Krübis, beispielsweise solche mit Warzen oder sonstigen Wucherungen auf der Oberfläche und bei jeder Sorte kann man nachlesen, für welche Verarbeitung sie sich besonders gut eignet. 
Die anwesenden Kinder erfreuten sich besonders der riesigen Kürbisse, die teilweise sogar zu gross für sie waren, um sich draufzusetzen!:)
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Wir haben uns fürs Wochenende gleich mit frischem Kürbis eingedeckt und ich hoffe natürlich, dass unser Risotto, das wir für ein Nachtessen mit Freunden geplant haben, ein Erfolg wird!
♡Stefanie

Apfel-Zwetschgen-Crumble

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Die schönen saftigen Äpfel und dunkelvioletten Zwetschgen im Laden rufen mich im Moment geradezu danach, einen Kuchen mit ihnen zu backen. Bisher hatten wir bereits einen Apfel- und einen Zwetschgenkuchen. Vergangenes Wochenende hatte ich Lust, die zwei Fruchtkomponenten zu vereinen. Beim Stöbern nach Rezepten stiess ich auf dieses Crumble-Rezept von "Good Houskeeping" und der Gedanke an die verschmolzenen Früchte und die knusprigen Streusel liessen mir direkt das Wasser im Mund zusammen laufen.
Meist hat man die benötigten Zutaten bereits im Haus und jeder (ausser mir) hat wohl schon einmal einen Crumble bzw. Streuselkuchen gemacht. 
Ich habe das Rezept ziemlich genau so befolgt wie es vorgeschlagen ist, ausser dass ich schon 500g Zwetschgen (statt 6 grosse Pflaumen) eingefkauft hatte, weshalb ich einfach diese statt Pflaumen verarbeitete. Ausserdem gibt es Bramley Äpfel eigentlich nur in Grossbritannien, aber eine andere säuerliche Apfelsorte tut es auch. "Demerara"-Zucker hatte ich bis dahin noch nie gehört, darum nahm ich einfach gwöhnlichen Rohzucker.
Die Streusel sind tatsächlich schön knusprig geworden und die Früchte cremig weich, besonders wenn man den Kuchen noch warm isst. Hhhmm!
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Hier also die Zutaten und das Rezept auf Deutsch:
6 grosse Pflaumen (oder 500g Zwetschgen)
500g Äpfel
50g Rohzucker
1 TL Zimt
Abgeriebene Schale einer Zitrone
175g Mehl
125g Butter, aus dem Kühlschrank und in Würfel geschnitten
50g Haferflocken
75g Rohzucker

1. Ofen auf 200°C vorheizen.
2. Pflaumen (oder Zwetschgen) entsteinen und in Würfel schneiden. Äpfel schälen, entkernen und ebenfalls in Würfel schneiden.
3. Früchte in eine grosse Pfanne geben und Zucker, Zimt, Zitronenschale und 5 EL Wasser beifügen. Pfanne zudecken und langsam erwärmen bis die Äpfel weich sind.
4. Nun die Früchte in eine Backform geben.
5. Für die Streusel das Mehl in eine grosse Schüssel geben und die Butterwürfel zwischen den Händen mit dem Mehl zerreiben bis die Masse krümelig ist. 
6. Haferflocken und Zucker dem Mehl beifügen und die Masse über den Früchten in der Backform verteilen.
7. 25-30 Min. backen bis die Streusel goldbraun sind.

Zum Streuselkuchen passt natürlich Eis grandios, aber da ich nicht so ein Eisfan bin, würde ich wohl eher etwas wie Vanillesauce dazu servieren oder den "Kuchen" einfach pur geniessen.

Was könnte ich als Nächstes Herbstliches backen??
♡Stefanie