Outfit: Im Winter

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...bleibe ich drinnen. Zumindest jetzt, wo hier gerade eisige Minusgrade herrschen. Das gabs schon lange nicht mehr. Aber wenn schon Winter, dann richtig! Von mir aus lieber kurz, dafür kalt und mit Schnee als monatelang dieses trübe, graue, kaltnasse Wetter. Das geht dann irgendwann wirklich an die Substanz. Aber ich habe grundsätzlich so meine Probleme mit der Winterzeit. Nicht nur, dass ich dann nicht gerne rausgehe, sondern ich gehe auch nicht gerne Skifahren. Das ist unter Schweizer Artgenossen eher unüblich, weshalb ich oft unverständlich angeschaut werde, wenn ich mein Missfallen gegenüber dem Wintersport ausdrücke. Seit ich etwa 15 bin, bin ich nicht mehr auf Skiern gestanden und ich bräuchte eine  Ruck, um es mal endlich wieder zu wagen. Allenfalls würde es mir sogar Spass machen. Aber es gibt einfach immer zu viele Gründe, die mich von diesem ersten Schritt abhalten: Kälte, mühsame Ausrüstung, überfüllte Gondelbahnen, überfüllte Pisten, überfüllte Restaurants, Après-Ski im Allgemeinen, alkoholisierte Skifahrer, Unfallgefahr, Preise, Anfahrt und Angst. Ich verstehe wohl einfach den Spass am Hoch- und Runterfahren nicht. Naja, so ist das nun mal. 
Aber ich habe auch ein typisches Winterhobby: Stricken! Das Hin- und Herstricken verstehen wohl viele auch nicht, aber das macht mir so viel Spass, dass ich gut und gerne stundenlang damit verweilen kann. Und in Jeans und Pulli ist es mir doch auch viel bequemer. Nur von den "Fasnachtschüechli" sollte ich nicht zu viel essen...
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Ich habe eine ganze Weile nach einer Jeanswaschung gesucht, die so nach old-school Levi's Jeans aussieht, ohne ein Vermögen für Levi's bezahlen zu müssen. Gefunden habe ich sie per Zufall im Secondhand-Shop. Da schaue ich mir Hosen eigentlich nie an, weil sie mir eh nicht passen. Aber das Schicksal hat uns wohl zusammen geführt. Gut Ding will Weile haben!
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Heute ist ein ganz grossartiger Tag, denn nach einigen Jahren werde ich heute Abend endlich wieder einmal Conor Oberst live sehen. Es könnte nicht besser sein!  
Ob mit oder ohne Red Bull werden wir sehen... ;)

♡Stefanie

Ein bisschen zu Hause

Eine Arbeitskollegin erzählte mir kürzlich von einer Sendung, die gesehen hatte, in der es ums Thema Einrichten ging und in der gesagt wurde, dass sich Menschen offenbar je gemütlicher zu Hause einrichten, je unsicherer sie die gesellschaftliche und politische Lage empfinden. Die eigenen vier Wände geben einem Sicherheit, die man "da draussen" nicht spürt. Mit den anstehenden politischen Veränderungen in den USA und den unvorhersehbaren Folgen für Europa ist das für mich vollkommen nachvollziehbar. Unsicherheit, die Menschen in ihren individuellen Lebensumständen empfinden, muss ja auch einer der Gründe sein, weshalb gewisse Menschen an die Macht gewählt werden. Das einzig Wirksame dagegen ist wahrscheinlcih nur, wenn die Bevölkerung trotz ihrer ungleichen Weltsicht für ihre Freiheit zusammen stehen kann. 
Diese Woche habe ich viele interessante Radiobeiträge gehört, gute Gespräche mit meinem Freund geführt, einen seeeehr guten Film gesehen (!Hell or Highwater!) und mein Buch fertig gelesen. Ich muss immer wieder einen Schritt zurück gehen und mir bewusst sein, mit wie vielen unnützen Dingen man jeden Tag berieselt werden kann, wenn man es zulässt. Man kann sich beispielsweise mal fragen, wann man zum letzten Mal ganz bewusst ein gutes Lied von Anfang bis Ende angehört hat - vielleicht sogar zweimal - ohne dabei irgendetwas anderes zu tun. Dabei könnte man daraus so viel gewinnen.
Darum jetzt ein paar Fotos von einigen ganz simplen Dingen, die vielleicht banal erscheinen, aber manchmal eben gut sind, um sich für eine Weile einfach nur mit einer einzigen Sache auseinander zu setzen, dafür richtig.
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♡Stefanie

DIY: Ein einfaches Krägchen selber häkeln

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An den länger vergangenen Jahrzehnten mag ich zwar die Politik und die fehlenden Frauenrechte nicht, dafür umso mehr die Kleidung. Auf alten Bildern, Filmen oder in Retrofilmen stechen mir immer diese tollen Kragen an den Kleidern und Blusen der Frauen ins Auge. Es ist einfach alles so lieblich gemacht. Darum suche ich mir oft auch solche Klamotten aus. Mit einem abnehmbaren Kragen kann man einem einfaches T-Shirt oder Kleid ohne diese Details aufpeppen. Ich habe eine schöne Anleitung auf Youtube gefunden. Da die Dame im Video allerdings in einem lustigen Akzent spricht, versteht man sie nicht so gut, darum habe ich die Anleitung aufgeschrieben.
Sie ist wirklich sehr einfach und so ein Krägchen hat man in höchstens einer Stunde gemacht.

Gut eignet sich ein feines Garn wie zum Beispiel das Merino Superfein von Lana Grossa. Je nach Dicke des Garns muss man natürlich die Maschenzahl anpassen.
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Und dann kommt es natürlich darauf an, wie weit der Kragen sein soll. Man kann ihn am Hals anliegend häkeln, wenn man ihn für hochgeschlossene Kleidungsstücke haben möchte. Oder man häkelt ihn - wie ich - weiter, damit er sich entlang eines Ausschnitts legt. 
Wenn ihr das gleiche oder ein ähnliches Garn (für eine 3 bis 3.5 Häkelnadel) nehmt, würde ich euch empfehlen, die Häkelanleitung mal mit 78 Maschen auszuprobieren. So wird der Kragen nicht zu eng anliegend. Ausserdem ist er sehr dehnbar und lässt sich dank der Bändel zusätzlich in der Weite anpassen.

Wichtig ist, dass die Maschenzahl durch 4 teilbar ist. Und man zählt zu der entsprechenden Zahl zwei Maschen dazu. Also in meinem Beispiel: 76 (teilbar durch 4) + 2 = 78 Maschen
Für die Anleitung muss man wissen, wie Luftmaschen, halbe Stäbchen, Stäbchen und Kettmaschen gehen. Für die Bändel braucht es ausserdem die Methode des magischen Rings. Erklärungen zu allen Häkeltechniken findet man ganz schnell auf Youtube.

1. Reihe: 78 Luftmaschen anschlagen

2. Reihe: Ein halbes Stäbchen in die 3. Masche häkeln, ab da in jede Masche halbe Stäbchen bis zum Ende der Reihe.
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3. Reihe: 3 Luftmaschen, *1 Masche auslassen, 1 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Stäbchen (in die gleiche Masche), 1 Masche auslassen, 1 Stäbchen*, von * bis * wiederholen bis zum Ende der Reihe. photo DSC_0165 Kopie_zpsihmtjw1b.jpg

4. Reihe: 3 Luftmaschen, *2 Stäbchen in den Zwischenraum der vorherigen 2 Stäbchen häkeln, 2 Luftmaschen, 2 Stäbchen (in die gleiche Masche), 1 Stäbchen in die Masche über dem Stäbchen der vorherigen Reihe*, von * bis * wiederholen bis zum Ende der Reihe.
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5. Reihe: 3 Luftmaschen, *3 Stäbchen in den Zwischenraum der vorherigen 4 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 3 Stäbchen (in die gleiche Masche), 1 Stäbchen in die Masche über dem Stäbchen der vorherigen Reihe*, von * bis * wiederholen bis zum Ende der Reihe.
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6. Reihe: 3 Luftmaschen, *8 Stäbchen in den Zwischenraum der vorherigen 6 Stäbchen, 1 Stäbchen in die Masche über dem Stäbchen der vorherigen Reihe*, von * bis * wiederholen bis zum Ende der Reihe.
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Bändel (2x):
  • Magischer Ring 
  • *2 Luftmaschen, 2 Stäbchen, 2 Luftmaschen, 1 Kettmasche (alle in den Ring häkeln)* 5x wiederholen 
  • 60 Luftmaschen häkeln 
  • Bändel mit Kettmaschen an den Ecken des Krägchens befestigen 
  • Fäden vernähen
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Ich hoffe, die Anleitung ist verständlich. Ansonsten kann man jederzeit das Video konsultieren. Oder in den Kommentaren nachfragen!:)
♡Stefanie

Sunday in Love

Happy New Year! Ich hoffe, ihr seid gut gestartet ins neue Jahr. Das Gefühl eines Neuanfangs ist immer irgendwie befreiend und bewirkt bei mir wie so bei vielen Tatendrang. Die Frage ist jedoch immer, wie lang dieser anhält. Die guten Vorsätze lasse ich jetzt mal im Hintergrund stehen. Ist ja eh immer das mit dem Sport... ;)
Eine Devise an der ich definitiv auch im neuen Jahr festhalten möchte, ist, dass ich meine Augen offen halte für die Dinge, die vor meiner Nase passieren. Für glückliche Momente muss man nicht nach den Sternen greifen. Eine Grundhaltung der Zufriedenheit mit dem, was man hat, ist - glaube ich - eine ganz gute.

Für den Jahresbeginn habe ich hier wieder ein paar gesammelte Dinge, die genau so wie sie sind, einfach gut sind:

1. Die Netflix-Serie "The OA" hat mich so sehr begeistert. Die Stimmung, die Musik, die Schauspielerin und natürlich die Geschichte. Eine feinfühlige Art von Science Fiction. Dieser Artikel dazu hat mir sehr gefallen.


2. Sollte ich irgendwann mal die Möglichkeit haben, ein eigenes Häuschen einzurichten, dann müsste es unbedingt ein Zimmer mit einer solchen Tapete haben. Link
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3. Diese Zitronen-Meringue-Torte sieht fabelhaft aus! Link
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4. Ein wunderschöner Song für ruhige Minuten, von Son Little. Sein ganzes Album ist absolut hörenswert!


5. Eine einfache, lustige Bastelarbeit für den Winter. Sicherlich auch toll mit Kindern zusammen. Link
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6. Dieser Shop, seufz! Ein Traum. Ein Traum. Für alle Seventies-Nostalgiker. Samantha Pleet.
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7. Prinzesszin Leia bzw. Carrie Fisher zu Ehren. Subtleacts instagram-Account.
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8. Für mein aktuelles Buch habe ich wieder so unglaublich lange gebraucht... Es hat mir einfach nie so richtig gefallen, aber trotzdem konnte ich es nicht aufgeben. Das kann ich nie bei angefangenen Büchern. Ich freue mich aber jetzt auf ein neues, hoffentlich spannendes Buch. Meine Wahl fällt auf einen Klassiker, den ich eigentlich schon längst gelesen haben sollte: 1984 von George Orwell. Link
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See ya!
♡Stefanie

DIY: Einfache selbst gemachte Weihnachtskarten

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Wenn ihr Lust habt, selbst gemachte Weihnachtskarten zu verschicken, aber nicht mehr so viel Zeit habt, dann habe ich hier vielleicht eine Idee für euch. Ich persönlich liebe es, Post zu kriegen. So wie früher, als meine Freundinnen und ich uns noch Postkarten aus den Ferien schickten. Oder als ich mit meiner Nachbarin eine Brieffreundschaft pflegte.;) Wir überlegten uns sogar, eine Schnur von Fenster zu Fenster zu ziehen, damit wir uns die Briefe sozusagen per Luftpost zukommen lassen konnten. Ja, das waren noch Zeiten.
Darum versende ich auch gerne Post, aber wie es so ist, denke ich immer, ja das hat noch Zeit mit den Weihnachtskarten. Bis es dann doch keine Zeit mehr hat. Und dann hole ich die Bastelkiste(n) raus und irgendwie kommt dann eine Idee zusammen.:)

Für diese Karten braucht ihr:
Blankokarten
Verschiedene Stifte 
Buntes oder gemustertes Papier
Geschenkband (oder Garn oder irgendeine Schnur)
Dünner Faden
Nadel
Weisses Papier
Leim
Evtl. Sternenkleber oder sonstige Kleber

Brauchts eine Anleitung? Ich glaube nicht... Lieber Fotos. 
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Und jetzt muss ich unbedingt "The OA" weiter schauen!
Tschüss!
♡Stefanie

Sahneherz-Topper

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Die letzten Seiten meiner Lieblings-Kochzeitschrift Betty Bossi sind immer die besten. Denn dort finde ich jedes Mal eine lustige kleine Idee zum Ausprobieren. Ich habe schon zig Schnipsel rausgerissen, um die Ideen dann "irgendwann mal auszuprobieren" und plötzlich kommt mir dann wieder etwas davon in den Sinn. Diesmal ist es dieses lustige Sahneherz, das sich nach einigen Augenblicken im Kaffee auflöst und das schönste Schäumchen bildet. Zeit genug, um zu erklären, wie es gemacht wird:

Sahne schlagen und ca. 1 cm dick auf ein Backpapier ausstreichen und dann ungefähr 2 Stunden ins Gefrierfach legen. Den gewünschten Ausstecher kurz in heisses Wasser tauchen, trocken tupfen und die Sahne ausstechen. Dann ab damit aufs Getränk!
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Ich wünsche euch einen schönen Abend!
♡Stefanie