Wednesday in Love

Zu Jahresbeginn, wenn alles noch (scheinbar...) neu und frisch ist und man sich wie ein unbeschriebenes Blatt fühlt, scheint wieder so vieles möglich. Die Möglichkeit ist da, Neues anzupacken und Altlasten hinter sich zu lassen. Irgendwie lustig, dass sich jedes Jahr ab dem 1. Januar wieder dieses gleiche erfrischende Gefühl einstellt. Lange frisch bleibt es aber dann meist nicht unbedingt. Aber das macht gar nichts. Frisch inspirieren lassen kann man sich zum Glück jederzeit. Hier ein paar Dinge, in die ich mich frisch verliebt habe:



1. Zwei Songs, die in letzter Zeit bei mir praktisch in der endlosschlaufe laufen. Alex Cameron besticht durch seine Dance Moves und der Videoclip von Kurt Vile und Courtney Barnett gefällt mir so gut wie der Song an sich: Er zeigt in etwa meine Vorstellung eines einfach perfekt normalen Tages!


2. Als ich über gute Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe, nachdachte, kam mir NICHTS in den Sinn. Ich war seit Ewigkeiten nicht mehr im Kino... Doch dann erinnerte ich mich an meinen wohl letzten guten Kinomoment. Ein Film, den ich nie mehr vergessen werde. Toni Erdmann. Einfach so gut!

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3. Vor ein paar Tagen habe ich durch meine Freundin erfahren, dass mein Lieblingsautor ein neues Buch herausbringt. Wie konnte das an mir vorbeiziehen!? Dank ihr gehen wir jetzt zu viert an Peter Stamms Lesung nach Zürich!:)

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4. Einfach ein schöner Blog - Sugarshack - mit schönen Fotos, die ich mir gerne anschaue.

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5. Ohhh, Cake Pops in Tässchenform mit klitzekleinen Marhsmallows drin! Von bakerella.

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6. Diesen Winter möchte ich mir unbedingt noch einen langen Schal stricken. Am besten in ganz einfachem Muster, so dass ich nebenbei noch einen Film schauen/hören kann. Diese Anleitung scheint mir passend.

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7. Diese schicke Retrobar in Beth Parnells Wohnung ist ein Hingucker!

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8. Ich schaue mir so gerne alte Fotos meiner Eltern an! Dieses ganz besonders, denn: Papi im Pullunder! Und Mami in hübscher Blau-Weiss-Kombination im passenden Strohstuhl! ♡

♡Stefanie

Outfit: Von Kopf bis Fuss

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Ich würde auf meinem Blog sehr gerne mehr Outfits posten, denn über Mode lese ich auf Blogs eigentlich sehr gerne. Nur habe ich gemerkt, dass es mir einfach zu umständlich ist, das Kameraequipment auf einen Ausflug mitzuschleppen und oft passt dann das Outfit, das ich gerne fotografieren möchte, nicht an den Ort, an den wir gehen (vor allem was die Schuhe anbelangt...). Mir extra ein ausgedachtes Outfit anzuziehen, nur um Fotos machen zu gehen, passt mir irgendwie auch nicht, und dazu kommt, dass man ja auch immer einen Fotografen braucht. 
Jedenfalls habe ich mich darum entschlossen, einfach mal öfters zu Hause abzulichten, was ich gerade trage. Dann kann ich nämlich auch alleine die Fotos machen, wenns sein muss. 
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Jetzt im Winter ist es ja zeitlich immer schwierig mit Fotos, weil das Tageslicht so schnell wieder weg ist. Darum auch meine krümeligen Fotos. Das graue Schürzenkleid wollte ich vergeblich den ganzen Herbst über mal anziehen, verpasste aber aus irgendwelchen Gründen immer die Gelegenheit. Bei mir ist es komischerweise sowieso so, dass wenn ich ausgehe (und die Gelegenheit da wäre, sich ein paar Gedanken zum Outfit zu machen), ich immer im Stress bin und dann nach dem nächstbesten Teil im Schrank greife. Aber wenn ich dann zu Hause bin, den ganzen Tag frei habe, dann nehme ich mir viel mehr Zeit, mir ein Outfit zusammenzustellen.
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Passend zur Jahreszeit habe ich hier noch die "Draussen"-Version des Outfits. ;) 
Bei Kleidern finde ich es im Herbst und Winter ja immer so schwierig zu entscheiden, welche Jacke ich dazu anziehen soll. Im Herbst sind die Wollmäntel noch zu warm, aber meine Jacken zu sportlich. Im Winter müssen Kleid inklusive Cardigan/Pulli, Strumpfhose, Schuhe, Schal und Mütze zusammenpassen. Probleme, Probleme... Bei diesem grauen Kleid war das zum Glück nicht allzu schwierig.:)
♡Stefanie

Ein Neubeginn

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Klar nehme ich mir vor, im neuen Jahr meinen Blog regelmässiger zu führen. Aber wenn ich ehrlich bin, nehme ich mir das jedes Jahr vor. Und eigentlich hat es noch nie so geklappt, wie ich mir das vorstelle. Die Ideen sind da, die Planung ist da, aber am Ende haben die Tage einfach nur 24 Stunden und viele alltägliche Dinge kommen vor dem Blog an die Reihe, weshalb die Vorstellung von einer regelmässigen Blogpflege dann doch immer wieder hinten anstehen muss. 
Darum bleibt mir fürs neue Jahr zu akzeptieren, die Dinge so zu nehmen, wie sie kommen. Das gilt nicht nur für den Blog, sondern ganz allgemein für das Leben.

2017 war ein Jahr, das ich vor zwei Tagen sehr gerne verabschiedet habe. Domi hatte ein Silverster-Konzert mit seiner Band und da durfte ich mit dabei sein. Wir verbrachten den letzten Abend des Jahres in einem schönen Pilgerhaus hoch auf dem Berg. Um Mitternacht war der Himmel sternenklar und der Mond erleuchtete die weissen Berggipfel. Unten im Tal leuchteten die Lichter der Häuser und Strassen und in der Ferne sahen wir ein Feuerwerk. 
So ein schöner letzter Abend eines Jahres, das mich alle Kraft gekostet hat. Ich musste Abschied nehmen von meinem Vater wie auch von meinem Schwiegervater in spe. Ein Abschied, der an sich schon schmerzhaft ist, bringt viele kleine und grosse Dinge mit sich, die belastend sind für einen selbst, die Familie und den Glauben an das Gute in der Welt. Es war und ist für mich schwierig, eine positive Denkweise aufrecht zu erhalten. Ich mache mir über zu viele Dinge zu viele Sorgen und es fällt mir oft schwer, an mein persönliches Glück zu glauben.
Ich hoffe, dass mir der Neubeginn im Jahr 2018 einiges davon abnehmen kann und mir wieder vermehrt die schönen Seiten des Lebens zeigen wird. 
Schöne Seiten, die ich aber auch im vergangenen Jahr erleben konnte:
Ich war mit Domi am Meer.
Ich besuchte an meinem Geburtstag meine 94 Jahre alte Grossmutter.
Es sind drei ganz besondere Babys zur Welt gekommen. 
Ich war mit Domi an einem für das Leben meines Vaters sehr wichtigen Ort.
Ich verbrachte ein schönes Wochenende in den Bergen mit meinen Freundinnen.
Ich war an einem wunderschönen Konzert von Domi am See bei Sonnenuntergang mit dabei.
Und zu guter Letzt waren die Verabschiedung und die Beerdigung meines Vaters Momente, die mir mehr Kraft gaben als nahmen.

Ich hoffe, dass ich mit dem neuen Jahr auch neue Motivation habe, meinen Weg hier weiterzuführen und meine langgehegten Ideen in meinem Kopf in die Tat umzusetzen.
Ich wünsche euch einen guten Start ins neue Jahr!
♡Stefanie

Meine Weihnachtswunschliste

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Als meine Schwester und ich Kinder waren flatterten in der Adventszeit immer die Spielzeugkataloge ins Haus. Wir durften dann jeweils eine bestimmte Menge an Sachen ankreuzen, die wir uns zu Weihnachten wünschten. Ich glaube mich vage zu erinnern, dass mir bewusst war, dass meine Eltern uns einen oder zwei dieser Dinge zu Weihnachten kaufen würden. Aber ich weiss auch noch, dass wir jeweils einen kleinen Wunschzettel fürs Christkind schrieben und diesen am Abend vor Weihnachten vors Fenster legten. Vielleicht haben sich diese zwei Erinnerungen vermischt und die Sache mit dem Wunschzettel war ein paar Jahre früher. Jedenfalls macht es mir immer noch Spass, jede Weihnacht einen Wunschzettel für mich zusammen zu stellen. Ich bin mein eigenes Christkind und erfülle mir den ein oder anderen Wunsch einfach selbst!

Nebst den materiellen Dingen wünsche ich mir aber am meisten, dass ich die Weihnachtstage dieses Jahr geniessen kann und die Dinge so nehmen kann wie sie kommen.
Die Tage sind gezählt, ich sollte mich mal ans Weihnachtsbaum-Aufstellen machen!
♡Stefanie
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Unser Adventskalender

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Dieses Jahr entschloss ich mich, wieder einen Adventskalender für meinen Freund (und mich) zu basteln. Gemacht habe ich ihn dann natürlich erst am 30. November. Immerhin dauerte es nicht lange und ich hatte alle Materialien schon griffbereit. Das Holzbrett konnte ich vom letztjährigen Adventskalender wiederverwerten und habe es mit schwarzer Kreidefarbe angestrichen. Die restlichen Bastelmaterialien wie Papiertütchen, Aufkleber, Kreidestift, Glitterpapier und Lichterkette hatte ich alle schon zu Hause im Bastelschrank.
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Auch (noch) ohne Kinder ist ein Adventskalender genau so schön, aber ich wollte keine bedeutungslosen Kleinigkeiten verpacken, sondern etwas Persönliches machen. Darum entschied ich mich für einen Foto-Adventskalender. Jedes Täschchen enthält ein Foto eines schönen Ausflugs oder Moments unseres gemeinsamen Jahres. 2017 war für uns ein sehr schwieriges Jahr, weil wir beide unsere Väter verloren haben, deshalb soll uns der Adventskalender an die schönen Momente unserer gemeinsamen Zeit erinnern. 
Ich habe die Fotos als Anhänger gebastelt, so dass wir sie an den Weihnachtsbaum hängen können, sobald er bereitsteht. 
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Seit wir Weihnachten nicht mehr mit meinem Vater feiern können, mag ich die Zeit eigentlich nicht so sehr. Darum ist es mir umso wichtiger, dass ich probiere, die schönen Dinge meines Lebens hervorzuheben und mich daran festzuhalten.
♡Stefanie

Kerzen der Freiheit

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Wenn in der Welt alles drunter und drüber geht und es so scheint, als wären wir noch nie weiter weg von einer gerechten Welt gewesen, dann komme ich mir oft blöd vor, wie ich zu Hause auf dem Sofa sitze und mich über die teuere Autorechnung nerve oder finde, dass das Brot vom Bäcker nicht so gut schmeckt wie erwartet. Dass genau ich das Glück hatte, in der Schweiz geboren worden zu sein, dass ich zur Schule gehen konnte, meine Ausbildung selber wählen konnte, dass ich entscheiden kann, ob und wann ich heiraten und eine Familie gründen möchte, dass ich mein eigenes Geld verdiene und in einer Wohnung leben kann. Dieses Glück betrachte ich zu oft als selbstverständlich. Meine Tatenlosigkeit für diejenigen Menschen, die dieses Glück nicht haben, nagt immer wieder an mir. Was kann ich tun? Wie kann ich meinen Reichtum mit denjenigen teilen, die auf der anderen Seite geboren wurden? Mit Geld? Mit Zeit? Mit Materialismus?...
Ein kleines Zeichen kann ich aber sicher mit meinen vier "Kerzen der Freiheit" setzen. Am 10. Dezember nämlich, am Internationalen Tag der Menschenrechte, werde ich diese vier tollen Bienenwachskerzen anzünden, damit sie für alle Menschen leuchten, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen sind. Und auch damit ich mein Bewusstsein dafür stärken kann, dass ich es nicht bin.
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Falls ihr noch keinen Adventskranz bereit habt oder einfach auch eine Kerze im Zeichen der Menschenrechte anzünden möchtet, findet ihr im Webshop von Amnesty International eine Auswahl an schönen Kerzensets und Adventskerzen.
♡Stefanie